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2Korinther 5: Botschafter einer tollen Botschaft!

„Die Liebe Christi drängt uns…“ 2Kor. 5,14

Jedes dieser Kapitel ist ein Juwel, voller geistreicher, kraftvoller Worte, voller Zukunft, voller Gewissheit, voller Trost und Leben. So etwas reizt mich, auswendig zu lernen und bei sich zu tragen…

Die Tatsache, dass Paulus manchesmal unter der Last und dem Ärger mit den Gemeinden „ermüdete“ (K. 4,1 und 16) – aber die erfrischende Erfahrung machte, dass Gott ihn „von Tag zu Tag erneuerte“, lässt ihn in Kap. 5 über die Verwandlung („Überkleidung“) seines Leibes bei der Wiederkunft Jesu träumen. Die hat Paulus zu Lebzeiten nicht erlebt – steht aber eines Tages an! Welch ein gewaltiger Horizont!

Auf diesem Hintergrund und auch der Verantwortung, die damit verbunden ist, gilt es, sich heute einzusetzen, „Menschen zu gewinnen“ (V. 11). Stärkste Motivation dazu ist „die Liebe Christi“ (V. 14). Sie macht uns zu „Botschaftern“ an der Stelle Christi hier auf Erden.

Jeder Christ ist hier und heute neben seinem Beruf als Angestellter, Handwerker, Landwirt, Kaufmann, Lehrer, Hausfrau, Beamter, Wissenschaftler, Künstler, oder was auch immer, zuerst Botschafter für Christus. Das ist herausfordernd, auch schwer, vor allem aber aufregend und bereichernd – unter der Leitung des Heiligen Geistes!

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2. Könige 3: Wundertäter – Wann und warum?

In manchen Geschichtsepochen und durch bestimmte Persönlichkeiten hat Gott besonders viele Wunder gewirkt, während zu anderen Zeiten solche Ereignisse nur sehr sparsam eintraten. Besonders viele Zeichen und Wunder sind dann festzustellen, wenn die Botschaft von Gott irgendwo zum ersten Mal eingeführt wird oder wenn noch keine geschriebene Offenbarung Gottes vorliegt oder wenn die Menschen um ihrer großen Unwissenheit und hartnäckigen Vorurteile willen das bereits bestehende Zeugnis von Gott nicht mehr wahrnehmen.

Dann bediente sich Gott einer besonderen „Zeichensprache“, die immer dann erforderlich wurde, wenn das normale Reden nicht mehr ausreichte.

So ähnlich lässt sich die Wirkungsgeschichte des Propheten Elisas charakterisieren (2. Könige 3), von dem in der biblischen Berichterstattung 18 Episoden zu finden sind, die zum großen Teil Wundertaten wiedergeben, die nicht nur Gottes barmherzigen Beistand im Alltag demonstrieren, sondern auch Gottes hartes Urteil über den Unglauben und die Gleichgültigkeit in seiner Zeit.

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Jeremia 46: Alles hat ein Ende, nur…

Ägypten war Weltmacht. Aber wenn Gott dieser Weltmacht ein Ende setzt, dann hilft weder Schnelligkeit noch Stärke (Jeremia 46, 6).

Während die Gewaltigen fallen (Jeremia 46, 15), steht Israel – auch während seiner Gefangenschaft – unter Gottes besonderem Schutz.

Denn das Gericht über sein Volk ist nicht der Weg zum absoluten Ende, sondern eine vorübergehende Erziehungsmaßnahme, die eine Zukunftsperspektive eröffnet (Jeremia 46, 27-28).

Jede Weltmacht kommt an ihr Ende, nur die Gemeinde Jesu wird überleben!

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2Korinther 4: Herzen gewinnen!

„Von allen Seiten dringen Schwierigkeiten auf uns ein, doch wir werden nicht erdrückt. Oft wissen wir nicht mehr weiter, und doch verzweifeln wir nicht.“ 2Kor. 4,8

Paulus rückt den Korinthern wieder immer ein Stück näher. Sie fassen neu immer mehr Vertrauen zu ihm. Das geschieht u.a. dadurch, dass er sein Herz öffnet und ihnen schreibt, was seine Motive sind, wie es ihm geht.

  • Trotz großer Mühen, wird er wegen der Barmherzigkeit Jesu „in seinem Dienst nicht müde“.
  • „Wir predigen nicht uns selbst – sondern Christus“.
  • „Gott hat einen hellen Schein in uns gegeben“, an dem Menschen Christus erkennen können
  • „Wir haben einen Schatz – doch in einem zerbrechlichen Tontopf“.
  • „Äußerlich verfallen wir, aber innerlich werden wir täglich erneuert“.
  • „Wir schauen auf das Unsichtbare, das ewig ist“.

Mit solchen Sätzen lässt er in sein Herz blicken und gewinnt die Herzen der Korinther. Solche Sätze sind auch für uns geeignet, neu motiviert Jesus zu vertrauen und die Briefe des Paulus lieb zu gewinnen…

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2. Könige 1-2: Mutiger Nachfolger eines großen Mannes

Der Prophet Elia bleibt bis zum letzten Augenblicks seiner irdischen Anwesenheit eine extrem wuchtige und ehrfurchtgebietende Ausnahmepersönlichkeit (2. Könige 1). Wer kann es wagen, die Nachfolge eines solchen Mannes anzutreten?

Elisa, der von Gott als Nachfolger berufen wurde (2. Könige 2), macht vom Anfang an klar, dass er nicht nur ein deutlich schwächerer Ersatzmann sein will, sondern sich ausstreckt nach der ganzen göttlichen Vollmacht und Autorität (2. Könige 2, 9), die er für diese Aufgabe benötigt. Diese große Erwartungshaltung wird von Gott nicht bestraft, sondern bestätigt.

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Jeremia 44-45: Falsche Diagnose

Eine medizinische Behandlung ist abhängig von der gestellten Diagnose. Wenn nicht die richtige Ursache für die Krankheit erkannt wird, ist das fatal. Denn eine falsche Diagnose führt zu einer falschen therapeutischen Maßnahme und damit zu einem Hindernis für Genesung, evtl. führt das sogar dazu, dass eine eigentlich heilbare Krankheit den Tod verursacht.

Genau diese Situation ist bei dem judäischen Volk in Ägypten gegeben. Während sie die Ursache für ihr Unglück im Unterlassen des heidnischen Gottesdienstes vermuten (Jeremia 44, 18), stellt Jeremia die Diagnose, dass die Ausübung dieses Götzendienstes das Volk in diese schwierige Lage gebracht hat (Jeremia 44, 23). Als Beweis für die Richtigkeit seiner Diagnose kann Jeremia wie ein erfahrener Arzt den weiteren Krankheitsverlauf genau prognostizieren (Jeremia 44, 29).

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2Korinther 3: Eine Lektion biblische Theologie

„Wenn das Herrlichkeit hatte, was da aufhört, wieviel mehr wird das Herrlichkeit haben, was da bleibt?“ 2Kor. 3,11

Paulus freut sich über die Umkehr der Korinther. Dennoch weiß er (durch Titus), dass es im Hintergrund „Lehrer“ in der Gemeinde gibt, die ihm nach wie vor kritisch gegenüber stehen. Paulus appelliert an die Gemeinde – er braucht keine Empfehlungsbriefe, um sich ihnen zu beweisen. Sie alle wissen (jetzt neu), dass sie durch Paulus Dienst entstanden sind. Im Bild: Sie sind ein „Brief Christi“, geschrieben durch den Heiligen Geist – durch den Dienst Paulus.

Indirekt geht er dann gegen die judaistischen Lehrer vor, indem er in diesem Kapitel den neuen Bund mit dem alten Bund, dessen Ordnungen die Lehrer wieder einführen wollen, vergleicht. Der neue Bund des Geistes löst den alten Bund des Gesetzes ab (V. 7. 11) – er ist viel größer (siehe die Vergleiche in V. 8-11). Damit polemisiert Paulus nicht gegen Gottes Wort im AT, das er ja nach wie vor als Gottes Wort ehrt, aber er pocht darauf, dass eine neue Ordnung besteht – seit Christus und der Ausgießung des Heiligen Geistes: Der neue Bund! Leider ist bei den meisten Juden die „Decke Moses“ über dem AT und sie haben Christus noch nicht erkannt.

Wie sehr wirbt Paulus in Liebe um die Korinther! Sie haben sich ihm neu zugewandt – diesen Anfangsglauben aus der Gemeindegründungszeit will er mehr und mehr festigen. Wie viele Christen heute haben den Unterschied zwischen altem Bund und neuem Bund noch nicht wirklich verstanden?

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1. Könige 22: Gott erreicht sein Ziel!

Auch wenn zwischen der Ankündigung seiner Pläne (1. Könige 21, 21) und der Verwirklichung (1. Könige 22, 1) einige Jahre vergehen.

Auch wenn bewusster Ungehorsam der Frommen dem entgegen steht (1. Könige 22, 4).

Auch wenn man sich geschickt tarnt, um den Plänen Gottes, d. h. den Konsequenzen des Ungehorsam zu entgehen (1. Könige 22, 30).

Aber Gott lenkt den von irgendeinem Mann ins Blaue abgeschossenen Pfeil so, dass er genau ins Schwarze trifft (1. Könige 22, 34).

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Jeremia 42-43: Was ist ein guter Prophet?

Jeremia erweist sich als guter Prophet, indem er:

  • für seine Volksgenossen, die ihm gegenüber oft sehr kritisch und feindlich eingestellt waren, betet (Jeremia 42, 2),
  • ihnen alle Worte weitersagt, die Gott ihm anvertraut hat (Jeremia 42, 4),
  • seine Botschaften nicht routiniert abspult, sondern so lange wartet, bis Gott sich ihm mitgeteilt hat (Jeremia 42, 7),
  • sich dann aber werbend, gewinnend und einladend an das Volk wendet, um sie von Gottes guten Plänen zu überzeugen (Jeremia 42, 9-12).
  • gleichzeitig klar und eindeutig vor den Folgen des Ungehorsams warnt (Jeremia 42, 13ff)
  • und sich hinterher trotzdem nicht als Besserwisser der Leidensgemeinschaft mit dem Volk Israel entzieht, sondern sehenden Auges den schweren Weg nach Ägypten mitgeht (Jeremia 43, 6-7).
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2Korinther 2: Paulus Zitterpartie

„Wenn ich euch traurig mache, wer ist dann, der mich fröhlich mache?“ 2Kor. 2,2

Das 2. Kapitel dieses Briefes, den Paulus aus Mazedonien schrieb, nachdem er von Titus gehört hatte, dass die Korinther jetzt innerlich umgekehrt wären und wieder zu Paulus standen, zeigt diesen historischen Hintergrund genau auf: In den V. 1-4 erläutert er nochmals die Absicht seines letzten Briefes aus Angst und Tränen (uns nicht überliefert), der die Korinther zur Umkehr bewegte. In V. 12-13 schreibt er, wie dringend er Titus suchte, da dieser der Überbringer des „Tränenbriefes“ war und nur er wusste, wie die Korinther diesen jetzt aufgenommen hatten. In V. 14 wird die Erleichterung Paulus deutlich – Gott sei Dank, sie haben es richtig verstanden!

Die Verse 5-11 beziehen sich auf einen Fall von Gemeindezucht, in dem Paulus betont, dass die „Strafe“ (Gemeindeausschluss) genauso ernst genommen werden muss, wie die Vergebung, wenn jemand umgekehrt ist.

In Paulus Dienst war manche „Zitterpartie“ enthalten – ein großer Trost für uns!

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