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Psalm 69: Viele gute Gründe

David bittet nicht nur um seiner selbst willen in Psalm 69 um die Erhörung seiner Gebete.

Er wünscht sich die göttliche Hilfe auch um der Menschen willen, die auf Gott vertrauen und zwecks eigener Orientierung mit großem Interesse auf das Schicksal von David schauen (Psalm 69, 7).

Und er wünscht sich die göttliche Antwort auch um seiner Feinde willen, die sonst durch seine Niederlage in ihrer Gottlosigkeit bestätigt würden (Psalm 69, 19).

Unabhängig davon, wann und wie Gott auf seine Bitten eingehen wird, weiß David, dass „denen, die Gott suchen, das Herz aufleben wird“! (Psalm 69, 33) Auch wenn der Ausgangspunkt der Suche nach Gott noch sehr schwer ist, steht das Ziel bereits fest: „Wer Gott sucht, wird Freude finden!“ (Augustin).

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Johannes 8, 31-59: Die Wahrheit macht frei!

„Bevor Abraham geboren wurde, bin ich!“ Joh. 8,58

An Jesus scheiden sich die Geister. Er sagt: Gott sei sein Vater und Gott bestätige ihn. Die Pharisäer reklamieren für sich, Gott sei ihr „Vater“ und sie seien „Abrahams Kinder“ (V. 39 und 41). Sie hätten die Offenbarung und die Heilsgeschichte auf ihrer Seite. An Jesus aber wird deutlich: Gott bestätigt ihn eindeutig durch Zeichen und Wunder und durch seine Stimme vom Himmel und das bedeutet: Wer den Sohn Gottes töten will, hat den Teufel zum „Vater“, der ein „Vater der Lüge“ (V. 44) ist. Er hält Menschen in frommem Glauben gegen Gott gefangen! Jesu Wahrheit macht frei, von Selbstgerechtigkeit, Heuchelei und letzter Bindung an Sünde.

Als sich diese Diskussion zuspitzt, wollen sie ihn wegen Gotteslästerung steinigen, was (noch) nicht gelingt. An Jesus scheiden sich die Geister – bis heute – und in Ewigkeit!

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3Mose 12: Vermeidbare Krankheiten

Die Bestimmungen für die Wöchnerinnen in 3Mose 12 stellten einen großen Schutz für die Mütter dar, die gerade frisch entbunden hatten. Die ihnen auferlegte Quarantäne und die Reinigungsgebote, die in einem Zusammenhang stehen mit weiteren in den nächsten Kapiteln genannten Hygienevorschriften, verhinderten – ganz besonders unter den Bedingungen der Wüstenwanderung – das Aufkommen von Infektionen und Kindbettfieber.

Das wurde unter Beweis gestellt als 1847 in Wien, der damaligen Hochburg der Medizin, die hohe Sterblichkeitsrate auf den Entbindungsstationen drastisch gesenkt werden konnte, indem auf Anweisung von Dr. Ignaz Semmelweis Reinigungsvorschriften für die Untersuchung und Pflege der Patientinnen eingeführt wurden, die den biblischen Vorschriften aus dem 3. Buch Mose entsprachen. Leider starben danach unnötigerweise noch viele Menschen. Denn erst nach langen Widerständen gegen die Lehre von Semmelweis folgte die medizinische Praxis seinen gesundheitshygienischen Erkenntnissen, die sich in der Bibel bereits seit Jahrtausenden finden.

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Psalm 68: Kampf und Trost

Dieser Psalm 68 fand in der Geschichte eine spezielle Verwendung. Die Hugenotten (evangelische Christen in Frankreich, die ab dem 16. Jahrhundert verfolgt wurden) zogen mit einer Vertonung des Textes als Kampflied („Hugenotten Marseillaise“) in einige wenige Schlachten gegen das französische Heer.

Neben den kriegerischen Elementen beinhaltet der Psalm jedoch auch Umschreibungen Gottes, die gerade den Unterlegenen trösten und ermutigen können: Gott ist „ein Vater der Waisen und ein Helfer der Witwen“ (V. 6). Er ist „ein Gott, der die Einsamen nach Hause bringt und der die Gefangenen herausführt, dass es ihnen wohl gehe“ (V. 7). Er „sättigt die Elenden“ (V. 11).

So tut Gott beides. Er führt uns in Kämpfe und er gewährt uns seinen Trost. Oder wie es der Psalm 68 selbst ausdrückt: „Gott legt uns eine Last auf, aber er hilft uns auch.“ (V. 20)

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Johannes 8, 1-30: Härter als Stein!

„Ich bin das Licht der Welt.“ Joh. 8,12

Die Geschichte der Ehebrecherin, die vor Jesus gezerrt wurde, ist nur ein Teil der Versuchungen durch die Pharisäer, die einen Grund suchten, Jesus öffentlich anzuklagen. Immer und immer wieder fragen sie ihn, wer er sei, wer sein Vater sei, wo er hingehe, wo er herkomme… Und Jesus antwortet ihnen, agumentiert, erklärt – aber sie wollen nichts verstehen, sie wollen ihn nicht hören. Wie anders die Menschen, die dabei standen und das alles hörten: „… viele glaubten an ihn.“ (V. 30).

Durch das Zeichen, das er mit der Ehebrecherin setzt, scheint er kurz das Herz der Pharisäer zu berühren: „Wer ohne Sünde ist, werfe den ersten Stein auf sie!“ Betroffen gehen sie schweigend weg. Aber das hält nicht lange an …

Wie hart und verstockt können Menschen sein!?

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Psalm 66-67: Nicht zu erschüttern!

Wir wissen oft nicht, woran wir mit den unberechenbaren Menschen sind. Ein mongolisches Sprichwort lautet: „Wer Erfolg hat, hat viele Freunde. Wer keinen Erfolg hat, hat gute Freunde.“. David beschreibt, dass Gott ein guter Freund ist. Er macht die bemerkenswerte Erfahrung, dass sich Gottes Verhalten ihm gegenüber nicht verändert.

Obwohl Gott aufgrund seiner unbeschränkten Machtfülle, die in Psalm 66 beschrieben wird, willkürlich handeln könnte, bleibt er verlässlich und treu in dem, was er zugesagt hat. Auch dann, wenn wir von unserer Seite die Bedingungen nicht mehr erfüllen. Gott bleibt immer derselbe und verändert sich nicht: „Gelobt sei Gott, der mein Gebet nicht abgewiesen und mir seine Gnade nicht entzogen hat!“ (Psalm 66, 20).

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Johannes 7, 14-53: Verrücktes Jerusalem!

„Ich kenne ihn; denn ich bin von ihm, und er hat mich gesandt!“ Joh. 7,29

Dieser Abschnitt zeigt meisterhaft, wie hektisch und hilflos, wie zerrissen und betroffen die Menschen waren, als Jesus sich ihnen in Jerusalem zeigt.

  • Die einen empören sich: „Wer sucht dich zu töten?“ (V. 20)
  • Die anderen: „Ist das nicht der, den sie suchen zu töten?“ (V. 25)
  • Viele glaubten an ihn (V. 31)
  • Die Tempelwache, die ihn gefangen nehmen soll, ist wie gelähmt und kehrt unverrichteter Dinge zurück: „Es hat nie ein Mensch so geredet wie dieser!“ (V. 46)
  • Andere sprachen: „Soll der Christus aus Galiläa kommen?“ (V. 41)
  • Nikodemus (mit dem er in der Nacht gesprochen hatte) verteidigt ihn (V. 50-51)
  • Die Pharisäer beschimpfen alle, die nicht gegen ihn sind! (V. 52)

Mitten drin verteidigt sich Jesus und – ruft Menschen zum Glauben! Faszinierend! (V. 38)

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3Mose 10: Adel verpflichtet

Während in 3Mose 9 das Feuer Gottes zur Bestätigung des Priesterdienstes dient (3Mose 9, 24) kommt das Feuer Gottes in 3Mose 10 als Gericht über zwei Priester, weil sie sich ihm auf eine oberflächliche und eigenmächtige Art und Weise nahten, ohne die Interessen und Vorgaben Gottes zu berücksichtigen (3Mose 10, 2).

Gott erhebt an die Menschen, die ihm besonders nahe stehen, auch einen besonders hohen Anspruch (3Mose 10, 9-10) und erweist sich an erster Stelle seinen eigenen Leuten gegenüber als der heilige Gott (3Mose 10, 3).

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Psalm 64-65: Wer wirklich am Drücker sitzt.

Psalm 64 schildert die bedrückende Dominanz eines „schrecklichen Feindes“ (V. 2) mit seiner Begabung für „böse Intrigen“, mit seinem „Toben“, seiner „scharfen Zunge“, seinen „giftigen Worten“, seinen „versteckten“ und „überraschenden“ Angriffen.

Dem gegenüber steht Gott, der eine solche Übermacht „plötzlich“ und mit ihren „eigenen“ Waffen so erledigen kann (Psalm 64, 8-9), so dass allen klar wird: „Das hat Gott getan!“ (Psalm 64, 10). In schweren Situationen sollten wir nicht das Bewusstsein für die wirklichen Machtverhältnisse in der Welt verlieren.

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Lukas 9, 44-62: Was für eine Truppe?!

„Wisst ihr nicht, welches Geistes Kinder ihr seid?“ Lk. 9,55

Jesus auf seinem letzten Weg nach Jerusalem. Man fragt sich, was in ihm vorgegangen sein muss, als er, kurz vor seinem Sterben, immer wieder mit soviel Unverständnis seiner Jünger konfrontiert wurde.

  • Sie verstanden nichts von seinem Sterben
  • Sie überlegten, wer von ihnen der Größte wäre
  • Sie duldeten niemand anderes neben sich
  • Sie wollten sich an den Samaritern rächen

Was für eine Truppe! Und doch hatte sich Jesus für diese Truppe entschieden. Mit ihr – und uns – baut er sein Reich!

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