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4Mose 28: Feste Zeiten

In 4Mose 28 beginnt eine Wiederholung der Gesetzgebung für die Opfer, die auch nach der Einnahme des Landes vom Volk Israel Gott dargebracht werden sollten.

Neben einer genauen Auflistung der Opfergaben legt Gott auch Wert auf eine genaue Einhaltung von bestimmten Terminen (4Mose 28, 2). Israel sollte täglich, wöchentlich, monatlich und jährlich zu festgelegten Zeiten Opfer bringen.

Eine gesunde und auf Dauer angelegte Beziehung braucht Fixpunkte, an denen eine Begegnung stattfindet und wodurch regelmäßig Gemeinschaft erfahren wird. Hast Du solche festen Termine mit Gott?

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Psalm 127-131: Entweder man hat Gott oder man hat nichts!

Salomo unterzieht in Psalm 127 unsere Lebensgestaltung einer sehr nüchternen Analyse: „Wenn der Herr nicht“ an unseren Projekten, an unserem Einsatz und an unserem ganzen Leben als der Maßgebende beteiligt ist, dann sind alle unsere Bemühungen und Aktivitäten „umsonst“. Diesen Sinnverlust kann man auch nicht durch rastloses Arbeiten und Schlafverzicht ausgleichen (Psalm 127, 2). Denn entweder man hat Gott oder man hat nichts!

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Johannes 12, 20-50: Zum Schluss: Unglaube und Glaube

„Wer mich sieht, der sieht den, der mich gesandt hat.“ Joh. 12,45

Johannes berichtet von den letzten öffentlichen Reden Jesu:

  • Griechen kamen und wollten ihn sehen – es nahte die Zeit, dass das Evangelium über Israel hinaus in alle Welt gelangen sollte (V. 20-21)
  • Jesus spricht von seiner kommenden „Erhöhung“ und meint damit seine Kreuzigung. Aber es zeigte sich, dass die Menschen ihm nicht nur in Scharen folgten, sondern ihn auch viele ablehnten, weil sie ihn nicht verstanden (V. 37). Das sah Johannes von jesaja vorausgesagt und schlussfolgert, Jesaja habe im Geist den Tag Christi schon „gesehen“! (V. 41).
  • Andererseits glaubten „viele Obersten“ an ihn, trauten sich aber nicht um ihres Rufes willen, das öffentlich zu bekennen. (V. 42-43).
  • Zum Schluss betont Jesus die Einheit mit seinem Vater. Er hat ihn gesandt und Gottes Wort in seinen Mund gelegt.

Von nun an spricht Jesus nur noch mit seinen Jüngern – der Abschied naht.

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4Mose 27: Klare Verhältnisse

In 4Mose 27 werden Unklarheiten beseitigt.

Zum einen im Blick auf die Ausnahmesituation, dass in einer Familie kein männlicher Erbe oder überhaupt kein Erbberechtigter vorhanden ist (4Mose 27, 1-11).

Zum anderen im Blick auf die Notwendigkeit, dass wegen des bevorstehenden Todes von Mose jemand anderes als Leiter des Volkes bestimmt werden muss, „der vor ihnen her aus- und eingeht und sie aus- und einführt, damit die Gemeinde des Herrn nicht sei wie die Schafe ohne Hirten“ (4Mose 27, 17).

Beide Sachverhalte werden eindeutig und vor allem öffentlich und offiziell geregelt, so dass in diesen Dingen klare Verhältnisse bestehen. Denn solche Ordnungen sind die Voraussetzung für Frieden (1. Korinther 14, 33).

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Psalm 124-126: Das größte Erntedankfest

Der Psalm 126 öffnet einen Spalt die Türe in die Zukunft Gottes und gewährt uns einen kleinen Ausblick auf den Zeitpunkt, „wenn der Herr die Gefangenen Zions erlösen wird…“ (Psalm 126, 1).

„Dann“ werden die Erlösten jubeln und selbst die unbeteiligten und ablehnenden Beobachter staunend Gottes Größe anerkennen. Dann wird alle herausfordernde Hingabe, aller damit verbundene Schmerz und alle harte Arbeitslast überstrahlt vom größten Erntedankfest aller Zeiten vor Gottes Thron.

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Markus 12, 28-44: Erstaunlich nah dran

„Du bist nicht fern vom Reich Gottes.“ Mk. 12,34

Markus berichtet eine Feinheit aus den Auseinandersetzungen Jesu mit den Pharisäern (V. 32-34). Als Jesus einem Schriftgelehrten das größte Gebot erklärt, wiederholt dieser die Aussage Jesu – zwischen den Zeilen hört man eine staunende Zustimmung. Und der Mann ergänzt noch eine Wertung: Dies sei größer als alle Brand- und Schlachtopfer.

Jesus mag ebenso erstaunt gewesen sein über diesen Mann und er ermutigt ihn: „Du bist nicht fern vom Reich Gottes.“ Es gab auch unter den Pharisäern und Schriftgelehrten, bis in den Hohen Rat (siehe Nikodemus), Menschen, die die Worte Jesu aufnahmen…

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4Mose 26: Ausgeglichene Verhältnisse

Vor dem bevorstehenden Einzug in das verheißene Land wird laut 4Mose 26 erneut (vgl. 4Mose 1) eine Zählung des Volkes durchgeführt. Denn im Laufe der Wüstenwanderung ist es zu demographischen Veränderungen gekommen (4Mose 26, 63-65), die erfasst werden mussten, um nach der Landeinnahme jedem Stamm entsprechend seines zahlenmäßigen Bedarfs das Land zuzuteilen (4Mose 26, 52-56). Um möglichst ausgeglichene Verhältnisse zu schaffen, was immer wieder ein Anliegen des Evangeliums ist (vgl. 2. Korinther 8, 13-14) benötigen wir einen guten Überblick.

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Psalm 120-123: Hilfsbedürftigkeit

„Weil das Leben immer lebensgefährlich ist“ (E. Kästner) erkennt in Psalm 121 jemand seine grundsätzliche Hilfsbedürftigkeit. Hast Du eine Antwort auf die Frage: „Woher kommt mir Hilfe?“ (Psalm 121, 1). Oder fühlst Du Dich dem Leben ohne die Hilfe eines anderen gewachsen?

Der Psalm beschreibt Gott als den „Behüter unserer Seele“, der uns auf dem Weg durchs Leben ohne Unterbrechung bis zum Ziel Schutz gewähren will.

Niemand ist so in Gefahr wie der, der sich selbst beschützen will. Denn wir sind schwach und hilfsbedürftig. Niemand ist so sicher wie der, den Gott behütet.

Von dem dänischen Theologen Sören Kierkegaard stammt die Feststellung: „Des Menschen höchste Vollkommenheit besteht darin, Gottes zu bedürfen!“.

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Markus 12, 1-27: Gott versuchen

„Gott ist nicht der Toten, sondern der Lebendigen Gott.“ Mk. 12,27

Jesus spricht es direkt aus: „Was versucht ihr mich?“ (V. 15). Nicht Gott versucht Menschen, sondern Menschen versuchen Gott! Gott prüft Menschen und Menschen dürfen Gott prüfen! Versuchung ist Sache des Teufels. Die erkennt Jesus sofort und widersteht dem. In seiner Antwort an die Spitzel der Pharisäer und der Sadduzäer rückt Jesus biblische Theologie zurecht.

Habe ich Gott schon einmal versucht?

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4Mose 25: Was Verfluchung nicht schafft, schafft die Verführung

Der korrupte Bileam möchte unbedingt die versprochene Gage kriegen (2. Pe. 2, 15; Judas 11). Weil seine Verfluchungsversuche nicht funktionierten, erteilt er darum dem moabitischen König Balak den Rat, das Volk Israel stattdessen zu verführen (vgl. 4Mose 31,16; Offb. 2, 14).

Das gelingt den Moabitern laut 4Mose 25 und führt im Volk Israel zu einem widergöttlichen Gottesdienst und zu sexueller Unzucht. Die von Gott durch Mose veranlassten Strafen und Gegenmaßnahmen (4Mose 25, 3-5) scheinen nicht verwirklicht worden zu sein. Und so kommt es trotz einer von Gott geschickten Strafplage zu ganz offensichtlichen, schamlosen und bewusst durchgeführten moralischen Entgleisungen mitten im Volk (4Mose 25, 6).

Erst als sich einer der leitenden Priester mit einer drastischen Umsetzung von Gottes Strafanweisung dieser öffentlichen Provokation entgegenstellte, kam die dem Volk von Gott auferlegte Plage endlich zum Stillstand (4Mose 25, 7-9).

Dieses Kapitel ist keine Anweisung dafür, wie wir in der neutestamentlichen Heilsordnung mit Ungehorsam in der Gemeinde oder mit unmoralischen Zuständen in der Gesellschaft umgehen sollen. Jede Anwendung von Gewalt in diesem Zusammenhang wird uns im NT verwehrt. Aber dieser Bericht aus dem Alten Testament ist ein Beleg dafür, dass wir nicht den magischen Fluchbann zu fürchten haben, sondern die interne Zersetzung von Gottes Mannschaft durch Verführung.

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