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1Mose 37: Ein Leben mit Vision

Josef kam aus sehr schwierigen, verwirrenden und belasteten Familienverhältnissen, in denen er selbst auch eine ganz spezielle Rolle spielte:
•    Von seinem Vater wurde er bevorzugt: 1Mose 37, 3
•    Und von seinen Brüdern wurde er beneidet: z. B. 1Mose 37, 4.8.11
•    Aber von Gott wurde Josef berufen: 1Mose 37, 5.9

Das Reden Gottes durch die Träume gab ihm eine Vision, die ihm für sein ganzes Leben eine Orientierung gab (1Mose 42, 9).

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Hiob 31: Hiobs Verhältnis zur Pornographie…

…ist eine besondere Demonstration für seine moralische Integrität. Die Auflistung der Arten von Fehlverhalten, derer er sich nicht schuldig gemacht hat, beginnt mit der Möglichkeit der sexuellen Unreinheit in Gedanken und in der visuellen Ausrichtung (Hiob 31, 1-4).

Hiob ist sich der Intensität dieser Versuchung, aber auch ihrer Bewertung durch Gott sehr nüchtern bewusst (vgl. Matthäus 5, 27-28) und hat sich darum eine Selbstverpflichtung auferlegt: Hiob 31, 1.

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Matthäus 5, 21-37: Ganzheitliche Sexualität

Jesus vertritt hier im Hinblick auf verschiedene ethische Bereiche einen hohen Anspruch.

In seinen Aussagen zur Sexualität (Matthäus 5, 27.28) vertritt er ein vertieftes Verständnis (Sexualität hat ihre Wurzel im Denken) und auch ein vertieftes Verständnis von Moral.

Damit wendet er sich nicht gegen erotisches Verlangen, sondern er setzt sich ein für Reinheit. Im Kopf beginnt nicht nur positive Lust, sondern auch destruktive Gier. Ehebruch beginnt nicht erst mit dem vollzogenen Geschlechtsverkehr, sondern mit dem Begehren. „Die Gedanken sind frei“, aber sie sind nicht wirkungslos.

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1Mose 36: Expansion erfordert Aufteilung

Zwei Brüder trennen sich…
•    begründet: ihr Hab und Gut war zu groß, der gemeinsame Raum zu klein (1Mose 36, 7);
•    geordnet: der eine bleibt in Kanaan, der andere geht nach Seir (1Mose 36, 6);
•    friedlich: d. h. ohne Streit.

Das ist die Voraussetzung dafür, dass aus zwei Brüdern zwei Völker werden.

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Hiob 30: Die tiefste Ursache und höchste Instanz

Hiob wird von Menschen verspottet (V. 1-10), bedroht und bedrängt (V. 12-14).
Aber hinter den vordergründigen Veranlassungen und menschlichen Tätern sieht Hiob in Gott den eigentlichen Urheber (Hiob 30, 11). Darum wendet er sich in erster Linie und in letzter Hinsicht an ihn, auch wenn er nicht sofort eine Antwort erhält (Hiob 30, 20).

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Matthäus 5, 1-20: Kurzgefasste Glücksrezepte

Der gebildete Römer Marcus Terentius Varro rechnete aus, dass zu seiner Zeit 288 verschiedene Lehrmeinungen über Glück existierten. Und wahrscheinlich könnten wir heute noch viel mehr Glückstheorien aufzählen.

Jesus nennt in den Seligpreisungen seine 8 grundsätzlichen Vorstellungen darüber, wer glücklich zu schätzen ist. Diese Aussagen stehen im krassen Gegensatz zu unseren Gedanken dazu, weil wir Happiness mit Glücklichsein verwechseln.

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1Mose 34-35: Mitten im Chaos ein Neuanfang

Gott ist der Gott,
•    der mitten in der Fluchtbewegung in Erscheinung tritt (35, 1)
•    der mitten in der Traurigkeit zuhört (35, 3)
•    der mitten in der Abwärtsbewegung seine Allmacht entfalten kann (35, 11)
•    der mitten in vielen Angeboten die Ausschließlichkeit beansprucht (35, 4)

Mitten in einer chaotischen und brutalen Familiengeschichte, in der es gerade zu Massakern und Unzucht gekommen ist (1Mose 34; 1Mose 35,22), beginnt ein Neuanfang. Gott kann in jeder Situation eine Gesundheitsreform umsetzen.

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Hiob 29: Aus dem sicheren Nest gestoßen!

Hiob vollzieht einen schmerzhaften Rückblick und beschreibt seine frühere Geborgenheit in Gott und seine Geltung in der Gesellschaft.
Er ist – wie viele andere Menschen auch – von der Erwartung ausgegangen, dass er bis zum Lebensschluss in diesem sicheren und warmen Nest bleiben könnte (Hiob 29, 18), ohne Versorgungsängste zu haben (Hiob 29, 19) oder den Verlust von Ansehen und Kraft fürchten zu müssen (Hiob 29, 20).
Womit begründen wir unsere Lebenserwartungen?

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Matthäus 4: „Vom Geist geführt“ und „vom Teufel versucht“

Die Versuchung von Jesus (Matthäus 4,1-11) hat Parallelen:
1. zum Sündenfall in der Urgeschichte (1Mose 3): Der erste Adam fiel inmitten größter Fülle (Paradies), der zweite aber siegte inmitten größter Entbehrung („Wüste“). Der erste Adam hörte auf die Stimme des Feindes, der zweite auf die Stimme des Wortes. Der Fall des ersten Adams bedeutete die Niederlage all seiner Nachkommen, das ist das Geschlecht des Ungehorsams. Der Sieg des zweiten Adams bedeutet die Rettung all seiner Nachkommen, das ist das Geschlecht des Glaubens.
2. zur Geschichte Israels: Die Zeitangabe „40 Tage und 40 Nächte“ erinnert an Moses Aufenthalt auf dem Sinai (2Mose 24, 18; 34, 28) und an Elias Wanderung zum Sinai (1Könige 19, 8). Die Zahl 40 finden wir außerdem wieder bei der Sintflut (1Mose 7), der Bußfrist für Ninive (Jona 3, 4), bei Zeit von Jesus nach der Auferstehung (Apostelgeschichte 1, 3) und bei der Wüstenwanderung des Volkes Israel.
3. zu unserer Situation heute: Die Versuchung von Jesus sagt etwas aus über die Versuchlichkeit des Menschen. Versuchungen sind Bestandteil des Glaubenslebens. Wir können diesem Bericht entnehmen, dass wir von Gott verstanden werden. Außerdem erfahren wir, wie wir uns in solchen Situationen bewähren können.

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1Mose 32-33: Gegen Gott gewinnen!

1. Dein KAMPF!
In dieser Lebenssituation von Jakob trat Gott selbst ihm in den Weg (1Mose 32, 25-26). Erst kurz vor der Morgendämmerung dämmerte es dem Jakob, dass er mit Gott ringt. Er glaubte mit dem Leben zu ringen, aber Gott rang mit ihm. – Mit wem ringst du? Du meinst, du ringst um deine Existenz, du kämpfst gegen deinen Chef, deinen Lehrer, deine Krankheit, deine Lebensumstände an… Aber vielleicht kämpfst du gerade mit Gott?

2. NIEDERLAGE oder SIEG?
Gott fügt Jakob eine schwerwiegende Behinderung zu und legt ihn lahm (1Mose 32, 26). Gleichzeitig erklärt Gott ihn zum Sieger (1Mose 32, 28). – Dieser scheinbare Widerspruch von Niederlage und Sieg wird aufgeklärt, wenn wir bedenken, zu welchem Zeitpunkt Jakob als Gewinner bezeichnet wird. Nämlich nachdem er als Unterlegener sagt: „Ich lasse dich nicht, du segnest mich denn!“ (1Mose 32, 27). Jakob konnte zwar nicht mehr kämpfen, aber er hört nicht auf oder fängt nun an zu bitten (Hosea 12, 5). Und das beantwortet Gott positiv: 1Mose 32, 30.

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