Permalink

1Mose 34-35: Mitten im Chaos ein Neuanfang

Gott ist der Gott,
•    der mitten in der Fluchtbewegung in Erscheinung tritt (35, 1)
•    der mitten in der Traurigkeit zuhört (35, 3)
•    der mitten in der Abwärtsbewegung seine Allmacht entfalten kann (35, 11)
•    der mitten in vielen Angeboten die Ausschließlichkeit beansprucht (35, 4)

Mitten in einer chaotischen und brutalen Familiengeschichte, in der es gerade zu Massakern und Unzucht gekommen ist (1Mose 34; 1Mose 35,22), beginnt ein Neuanfang. Gott kann in jeder Situation eine Gesundheitsreform umsetzen.

Permalink

Hiob 29: Aus dem sicheren Nest gestoßen!

Hiob vollzieht einen schmerzhaften Rückblick und beschreibt seine frühere Geborgenheit in Gott und seine Geltung in der Gesellschaft.
Er ist – wie viele andere Menschen auch – von der Erwartung ausgegangen, dass er bis zum Lebensschluss in diesem sicheren und warmen Nest bleiben könnte (Hiob 29, 18), ohne Versorgungsängste zu haben (Hiob 29, 19) oder den Verlust von Ansehen und Kraft fürchten zu müssen (Hiob 29, 20).
Womit begründen wir unsere Lebenserwartungen?

Permalink

Matthäus 4: „Vom Geist geführt“ und „vom Teufel versucht“

Die Versuchung von Jesus (Matthäus 4,1-11) hat Parallelen:
1. zum Sündenfall in der Urgeschichte (1Mose 3): Der erste Adam fiel inmitten größter Fülle (Paradies), der zweite aber siegte inmitten größter Entbehrung („Wüste“). Der erste Adam hörte auf die Stimme des Feindes, der zweite auf die Stimme des Wortes. Der Fall des ersten Adams bedeutete die Niederlage all seiner Nachkommen, das ist das Geschlecht des Ungehorsams. Der Sieg des zweiten Adams bedeutet die Rettung all seiner Nachkommen, das ist das Geschlecht des Glaubens.
2. zur Geschichte Israels: Die Zeitangabe „40 Tage und 40 Nächte“ erinnert an Moses Aufenthalt auf dem Sinai (2Mose 24, 18; 34, 28) und an Elias Wanderung zum Sinai (1Könige 19, 8). Die Zahl 40 finden wir außerdem wieder bei der Sintflut (1Mose 7), der Bußfrist für Ninive (Jona 3, 4), bei Zeit von Jesus nach der Auferstehung (Apostelgeschichte 1, 3) und bei der Wüstenwanderung des Volkes Israel.
3. zu unserer Situation heute: Die Versuchung von Jesus sagt etwas aus über die Versuchlichkeit des Menschen. Versuchungen sind Bestandteil des Glaubenslebens. Wir können diesem Bericht entnehmen, dass wir von Gott verstanden werden. Außerdem erfahren wir, wie wir uns in solchen Situationen bewähren können.

Permalink

Ich habe von Jugend auf gern die Bibel gelesen; am liebsten aber lese ich im Sankt Johannes. In ihm ist so etwas ganz Wunderbares… so etwas Schwermütiges und Ahnungsvolles, dass man nicht satt werden kann. So ist mir immer beim Lesen im Johannes, als ob ich ihn beim letzten Abendmahl an der Brust meines Meisters sehe.

Permalink

Ich habe das Neue Testament nach meinem besten Vermögen und Gewissen übersetzt. Ich habe auch niemanden gezwungen, dass er’s lese, sondern es jedem freigelassen. Ich habe allein denen damit dienen wollen, die es nicht besser machen können. Es ist niemandem verboten, es besser zu machen. Wer es nicht lesen will, der lasse es liegen.