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1. Chronik 29: Wie man Freiwillige gewinnt!

David dankt Gott für die Gaben, die Gott ihm und dem Volk Israel gegeben hat, damit sie diese Gaben wiederum Gott zur Verfügung stellen können: 1. Chronik 29, 14.

Dabei wird deutlich, dass nicht nur die Gaben ihren Ursprung in Gott haben, sondern auch die Freiwilligkeit und Hingabe, mit der diese Gaben Gott wieder an Gott ausgeliefert werden.

Damit ist Antwort gegeben auf die Frage, wie wir für eine gute Sache überzeugte Freiwillige gewinnen können: 1. Chronik 29, 18.

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Hesekiel 48: Was ist im Himmel los?

Die himmlische Stadt! Dazu könnte man viel sagen. Einiges wird von Hesekiel angedeutet: die verschiedenen Stadtbereiche und ihre Zuordnung, die Größe der Stadt…

Aber natürlich erwarten wir von einer Beschreibung der himmlischen Stadt noch viel mehr Details, die hier in Hesekiel 48 allerdings nicht geliefert werden.

Doch das wirklich Entscheidende wird genannt. Das ist der Name der Stadt: „Hier ist der Herr“ (Hesekiel 48, 35)! Und das Beste ist, dieser Name entspricht der Wirklichkeit: Gott wird anwesend sein. Er ist für jeden unmittelbar erreichbar. Seine Nähe ist dann für uns nicht mehr bedrohlich, sondern belebend, erfüllend und befriedigend. In diesem Sinne wird Gott gegenwärtig sein. Und das macht den Himmel aus!

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2Timotheus 4: Jetzt wird’s ernst!

„Beeile dich, dass du bald zu mir kommst…“ 2Tim. 4,9

Paulus verteidigt sich in der Gerichtsverhandlung in Rom (V. 16). Wenn dies eine 2. Gefangenschaft in Rom bedeutete aufgrund einer weiteren Festnahme in Ephesus, dann kann es gut sein, dass Paulus wegen des Kaiserkultes angeklagt wurde. Jesus ist allein Gott – Christen verweigerten die göttliche Verehrung des römischen Kaisers! Das war viel gefährlicher, als ein Judenstreit in Jerusalem.

Auf diesem Hintergrund sieht sich Paulus praktisch schon verurteilt und dem Tode nahe. Er sieht auf die Krone! Allein Gottes Gnade schenkt ihm die, aber er hat auch treu daran festgehalten. Das ist kein Verdienst, das zu Gottes Gnade mitwirkt, aber eine Herausfoderung, der sich alle Christen stellen müssen, so auch Timotheus: „Du aber…!“ (V. 5).

Am Ende sieht Paulus auf seine zahlreichen Mitarbeiter – einige sind Christus (und ihm) treu geblieben – andere nicht. Beides ist eine reale Erfahrung in der christlichen Gemeinde. Desto mehr betont Paulus zwei Mal, Timotheus möge doch bald noch einmal zu ihm kommen (V. 9 und 21). Ist es dazu gekommen?

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1. Chronik 28: Herzenssache

Damit Salomo den Tempelbau verwirklich kann, hinterlässt ihm sein Vater David drei Dinge: Einen fertigen Masterplan (1. Chronik 28, 11-12) in schriftlich fixierter Form und mit Modellen (1. Chronik 28, 18-19). Außerdem sind das erforderliche Geld und die notwendigen Materialen vorhanden (1. Chronik 28, 14). Nicht zuletzt konnte Salomo auf einen großen Stab von kompetenten Mitarbeitern zurückgreifen (1. Chronik 28, 21), die für die Arbeiten zur Verfügung standen.

Was konnte also noch schiefgehen beim Tempelbau? Alles! Denn auch wenn die ganzen äußeren Dinge geregelt erschienen, kann nach Meinung von David diese Sache nur gelingen, wenn es für Salomo zu einer „Herzenssache“ wird: „Diene Gott mit ganzem Herzen und mit williger Seele! Denn der Herr erforscht alle Herzen und versteht alles Dichten und Trachten der Gedanken.“ (1. Chr. 28, 9).

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Hesekiel 47: Heilendes Wasser

Der Prophet bekommt eine Vision geschenkt (Hesekiel 47) von einem Fluss, der sich aus dem Heiligtum Gottes ergießt und in großer Fülle und einer Leben spendenden und heilenden Wirkungen das Land bewässert und verändert.

Ich weiß nicht, ob und in welcher Weise diese Prophetie noch eine zukünftige Verwirklichung erhält. Aber ich sehe in dem Heiligen Geist einen Strom lebendigen und heilenden Wassers, der sich bereits heute ergießt, der uns erreichen will und der durch uns andere erreichen kann (Johannes 7, 38).

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2Timotheus 3: Du aber… anders!

„…dass ein Mensch Gott sei vollkommen ausgerüstet, zu allem guten Werk geschickt.“ 2Tim. 3,17

Timotheus empfängt letzte Anweisungen von seinem Lehrer Paulus. Er soll Menschen meiden, die den Schein eines gottesfürchtigen Wesens haben, aber im Herzen ganz anders sind (V. 5). Paulus sieht in die Zukunft und sieht schlimme Zeiten kommen (V. 1ff). Dem gegenüber setzt er ein dreifaches „Du aber...“ (V. 10 und 14 und K. 4,5) anders!

Was letztlich Halt und Ausrichtung gibt ist die „heilige Schrift“, Gottes Wort, von Gott eingehaucht (V. 16-17).

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1. Chronik 27: Wer ist zuständig?

Dieses spröde Kapitel 1. Chronik 27 beinhaltet mindestens eine wirklich klare und charmante Botschaft: Es ist gut zu wissen, (a) welche Person oder Abteilung oder Familie (b) für was und (c) in welchem Zeitraum zuständig ist. Wenn das geregelt ist, dann wird keiner überfordert und jeder weiß, an wen er sich im Bedarfsfall wenden kann.

Abgesehen von solchen menschlichen Zuständigkeiten gibt es nur einen, der für alles in unserem Leben zuständig sein kann und will: 1. Petrus 5, 7.

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Hesekiel 46: Gemeinsamer Chef

Wenn sich ein Volk und seine politische Leitung in der Anbetung Gottes begegnen und eins werden (Hesekiel 46, 10), dann ist davon auszugehen, dass man im gesellschaftlichen Miteinander auf eine gegenseitige Übervorteilung und Beraubung verzichtet (Hesekiel 46, 16-18).

Eine Gemeinschaft, die bei aller Unterschiedlichkeit untereinander um eine für alle geltende und höchste Autorität weiß, wird eher im Umgang untereinander von diesem gemeinsamen Chef  (Kolosser 4, 1) und seiner Meinung bestimmt.

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2Timotheus 2: Was am Ende wichtig wird

„… was du gehört hast vor vielen Zeugen, das befiehl treuen Menschen an, die tüchtig sind, andere zu lehren.“ 2Tim. 2,2

Timotheus muss jetzt ganz stark sein. Paulus wird gehen und er muss den guten Kampf des Glaubens weiterführen. Paulus fordert ihn auf, mit ihm zu leiden (gegen den „Geist der Furcht“, K. 1,7) und stellt ihm das Ziel der ewigen Herrlichkeit vor Augen.

Besonders schmerzlich ist es, wenn man erfährt, dass es um letzte Dinge geht, und andere sich um unnütze Worte zanken (V. 14), Geschwätz (V. 16), törichte Fragen (V. 23) … Das tut weh.

Tröstlich in diesem Auf und Ab ist es, zu wissen, dass der Herr die Seinen kennt (V. 19).

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1. Chronik 26: Vertrauensstellung

Bei den „Hütern“ der Tore (1. Chronik 26, 1), der Schätze (1. Chronik 26, 20) und des Rechtes (1. Chronik 26, 29) handelt es sich um Menschen in Vertrauensstellungen. 1. Chronik 26, 8 nennt die Voraussetzungen für eine solche Vertrauensstellung, die bei diesen Männern gegeben waren:

  • Ihre Glaubwürdigkeit: „angesehene Männer“ – Es wurde ihnen abgenommen, dass sie etwas Gutes machen wollten!
  • Ihre Fachkompetenz: „geschickt zu Ämtern“ – Es wurde ihnen zugetraut, dass sie es auch gut machen konnten!