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4Mose 6: Eine besondere Zeit für Gott

Für Menschen, die eine befristete Zeit ihres Lebens in besonderer Weise Gott widmen wollten, gab es laut 4Mose 6 bestimmte Vorgaben. Sie sollten sich von allen berauschenden Nahrungsmitteln fern halten und nüchtern bleiben. An ihrem Äußeren (der Frisur) waren sie in offensichtlicher Weise als Gottgeweihte erkennbar. Und sie sollten sich die kultische Reinheit bewahren (die Berührung mit Toten grundsätzlich meiden), um jederzeit und durchgängig eine ungehinderte gottesdienstliche Gemeinschaft mit Gott pflegen zu können. Trotz eines insofern anspruchsvolleren Lebensstils waren auch die Gottgeweihten nicht frei von Sünde. Das macht das Schuldopfer am Ende dieser besonderen Zeit mit Gott deutlich.

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Psalm 99-100: Was ist richtig und was ist falsch?

Auf diese Frage gibt Psalm 99 eine eindeutige Antwort: „Du hast bestimmt, was richtig ist.“ (Psalm 99, 4). Ethische Bewertung ist keine Frage der Zeit und Kultur oder der Mode. Sondern darüber entscheidet Gott als die höchste Instanz. Er hat sich dazu auch bereits erklärt (Micha 6, 8). Und egal, ob wir Menschen uns diesem Maßstab anschließen oder nicht, wird Gottes Vorstellung von Gerechtigkeit die letzte Instanz sein, vor der wir stehen.

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Matthäus 19: Scheidung und Geld…

„Bei den Menschen ist es unmöglich; aber bei Gott sind alle Dinge möglich!“ Mt. 19,26

Jesus hatte von der Notwendigkeit von Vergebung gesprochen (Kap. 18 vom unbarmherzigen Knecht) – da war das Thema Ehe und Ehescheidung (K. 19, 3-12) nicht mehr weit! In alttestamentlicher Zeit hatte man in Israel versucht, Scheidungen zu regeln, man hatte eine Ausnahmeregelung getroffen, wegen der Hartherzigkeit der Menschen. Jesus kommt auf den Ursprungswillen Gottes zurück, der Ehescheidung nicht will. Wenn das klar ist, kann man über menschliches Versagen und Brüche reden. Wenn aber die Ausnahme zur Regel wird (wie zu Jesu Zeiten – und heute!), ist es gut zu hören, was sich Gott ursprünglich gedacht hatte.

Und Jesus spricht über Geld und Reichtum und Verzicht. Die Geschichte vom reichen, jungen Mann (V. 16-26) muss die Jünger sehr nachdenklich gemacht haben – und sie fragen unverhohlen: Was wird uns dafür (für allen Verzicht um Gottes Willen)? Jesus weitet ihnen den Blick – das hilft auch uns manchmal…

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4Mose 5: Unklarheiten beseitigen

Eifersucht zerstört eine Beziehung und bedarf darum der Klärung. Ein eventuell berechtigter Verdacht im Hinblick auf Untreue, der aber unbewiesen bleibt, gefährdet jedoch eine ganze Volksgemeinschaft. Um eine solche möglicherweise bestehende Gefahr aufzudecken und zu verhindern oder um einen zu Unrecht bestehenden, aber trotzdem zerstörerischen Verdacht auszuräumen, gab es in Israel das Eifersuchtsgesetzt: 4Mose 5

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Psalm 97-98: Nur ein vorübergehender Stromausfall

Gottes bewahrendes Handeln und hilfreiches Eingreifen (Psalm 97) wird von Martin Luther unübertroffen in die Worte gekleidet: „Dem Gerechten muss das Licht immer wieder aufgehen!“ (Psalm 97, 11). Diese Formulierung schließt ganz bewusst Zeiten der Dunkelheit ein. Aber es ist ganz klar, dass diese befristet sind. Und bereits mitten in der Finsternis ist die Gewissheit da, dass das Licht wieder angehen wird (Micha 7, 8).

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Johannes 12, 1-19: Der sanftmütige König

„Gelobt sei, der da kommt in dem Namen des Herrn, der König von Israel!“ Joh. 12,13

So wie der Hass auf den Höhepunkt zusteuert, so führt auch die Begeisterung der Menschen zu einem Höhepunkt: Jesu Einzug in Jerusalem unter dem Jubel der Massen. Jesus wusste, dass sie ihn kreuzigen würden (V. 7-8), aber er zeigt sich noch einmal als der König Israels (V. 13), als der er abgelehnt werden musste.

Dieses Geschehen bleibt ein Geheimnis Gottes. Jesus ist der einzigartige König der Juden, der größte und beste – und er ist der König aller Menschen, größer als alle Herrscher aller Zeiten. Die Botschaft der Evangelien ist eindeutig!

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4Mose 4: Lastenträger gesucht

An dieser Stelle (4Mose 4) wird jedem Stamm mitgeteilt, welche Bestandteile der Stiftshütte er neben dem eigenen Hab und Gut auf dem Weg durch die Wüste zu transportieren hat. So wird die Last gleichmäßig auf die Schultern aller verteilt.

Auch in der christlichen Gemeinde tragen alle mit. Denn jeder hat nicht nur sein eigenes Päckchen zu tragen (Galater 6, 5), sondern auch die Last des anderen auf sich zu nehmen (Galater 6, 2). Sich gegenseitig zu tragen (Kolosser 3, 13) gehört zum Alltagsprogramm christlicher Gemeinschaft.

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Psalm 95-96: Gewaltiger, aber nicht vergewaltigender Gott

Psalm 95 stellt im ersten Teil dar, wie der „große Gott“ (Psalm 95, 3) „die Tiefen“ und „die Höhen“ der Erde (Psalm 95, 4) und damit alle Extreme überblickt und kontrolliert.

Im zweiten Teil des Psalms wird dargestellt, dass Gott trotz seiner Allmacht nicht einfach über den Menschen verfügt, sondern um dessen Gehorsam wirbt (Psalm 95, 7-8), aber dabei oft auf eine tief verwurzelte Ablehnung stößt (Psalm 95, 9-11).

Dieses schmerzhafte Gegenüber vom großen und werbenden Gott und dem unwilligen Menschen wird im NT in voller Länger noch mal gesendet (Hebr. 3, 7-11; Hebr. 4, 7).

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Johannes 11: Lazarus, komm heraus!

„Habe ich dir nicht gesagt: wenn du glaubtest, so würdest du die Herrlichkeit Gottes sehen?“ Joh. 11,40

Die Heilung des Blindgeborenen (Kap. 9) und die Auferweckung des Lazarus von den Toten (Kap. 11) treiben es bei den Pharisäern auf die Spitze. Sie beschließen Jesu Tod (V. 47-53). Interessant ist ihr Motiv: V. 48 – Selbstsucht und Angst vor Kontrollverlust (Joh. 12, 9-11). Hier werden krasse Gegensätze deutlich: Jesus hilft/rettet Menschen – und das ist sein schlimmstes Vergehen!

Die Auferweckung bedeutete:

  • Jesus ist Herr über den Tod
  • Gottes Wege sind unbegreiflich – aber er kommt nie zuspät
  • Jesus Wunder zielen auf den Glauben der Menschen ab (V. 15.26.40.42.45.48; K. 12,10-11).
  • Sie lässt das Fass des Hasses gegen Jesus überlaufen.
  • Für uns: Anbetung dem Herrn! Wer den Tod besiegt, der hat alle Macht der Welt!

 

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4Mose 3: Dienstverhältnisse im Heiligtum

In 4Mose 3 wird der unterschiedliche Dienst von Priestern und Leviten beschrieben. Dazu gehört nicht nur eine nähere Erläuterung der levitischen Aufgaben (Organisation, praktische Verwaltung, Instandhaltungsaufgaben) im Unterschied zum Auftrag für die Priester (Römer 12, 4-8). Es wird auch eine Leitungshierarchie festgelegt, auf die selbst im frömmsten Rahmen nicht verzichtet werden kann (Hebr. 13, 17).

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