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1Timotheus 4: Guter Rat!

„… ein guter Diener Christi Jesus sein…“ 1Tim. 4,6

Timotheus war noch ein relativ junger Gemeindeleiter und brauchte öfters Ermutigung und Unterstützung (wer brauchte die nicht…?!). Er hatte eine hervorragende Ausbildung bei Paulus erhalten, war aber nun auf sich gestellt – Paulus war im Gefängnis in Rom, er war in Ephesus. Paulus Rat für ihn in diesem Kapitel:

  • Gottesfurcht! – persönliche Frömmigkeit ist wichtig, Timotheus ist nicht der Manager! (V. 8)
  • Lehre! –  Gottes Wort hat ein Profil, das soll Menschen prägen, korrigieren, weiterhelfen! (V. 11)
  • Autorität gewinnen durch Gabenentfaltung! – Gott begabt seine Diener, auf die sollen sie sich besinnen, das gibt ihnen Vollmacht! (V. 14-15)
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1. Chronik 22: Christliche Altersvorsorge

David trifft angesichts seines fortgeschrittenen Alters Vorsorge für die Zukunft. Denn die Zukunft ist ihm sehr wichtig. Aber nicht in erster Linie seine eigene, sondern die seines Sohnes Salomo und seines Volkes Israels.

Aus diesem Grunde sammelt David nicht Vorräte für sein Leben im Alter. Sondern er legt Vorräte an für die Zeit nach seinem Alter, wenn sein Sohn Salomo das umsetzen soll und wird, was auch das leidenschaftliche Interesse von David ist: der Bau des Tempels Gottes (1. Chronik 22, 5).

Es wäre gut, wenn unsere Altersvorsorge nicht auf die Grenzen unserer Lebenszeit bezogen bleibt, sondern dem Leben der nachwachsenden Generationen dient (2. Korinther 12, 14-15) und den weiten Horizont von Gottes Reich zum Ziel hat.

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Hesekiel 40: Ganz neu, aber im alten Look

Die letzten Kapitel im Buch des Propheten Hesekiel beinhalten eine Vorhersage des zukünftigen Reich Gottes. Das Bildmaterial, in dem das Neue dargestellt wird, bewegt sich jedoch in den vertrauten Formen des bisherigen jüdischen Gottesdienstes. Darum wird ab Hesekiel 40 der Tempel als Ausgangspunkt und Illustration gebraucht für das, was Gott verwirklichen will. Dabei ist nicht an eine buchstäbliche innerweltliche Verwirklichung zu denken, sondern an eine Erfüllung, die in übertragener und himmlischer Weise stattfinden wird.

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1Timotheus 3: Leiter erkennen!

„… die Gemeinde des lebendigen Gottes, ein Pfeiler und eine Grundfeste der Wahrheit.“ 1Tim. 3,15

„Wie man sich verhalten soll in der Gemeinde…“, (V. 15), darum geht es Paulus für Timotheus bezüglich der Gemeindestrukturen: Bischöfe, Diakone sollten die Gemeinde leiten und von der Gemeinde gewählt werden. Nicht in streng demokratischen Kampfabstimmungen, aber durch das Erkennen des Willens Gottes auch durch die Gemeinde. Dazu hier die Kriterien, die vor allem den Charakter betonen und nicht zuerst die Qualifikation („geschickt im Lehren“). Bischöfe und Älteste sollten die Gesamtgemeinde überschauen, Diakone waren in Teilbereichen tätig. Beide mussten nicht perfekt sein, aber einen guten, gewachsenen Charakter haben (geprägt sein) und die Vorbildrolle bejahen.

Gemeinde braucht gute Hirten. Jesus ist der gute Hirte, der den Menschen gedient hat und er beruft Hirten, die unter seiner Leitung lernen, Menschen zu leiten und zu dienen. Das ist für alle Seiten eine spannende und gute Sache!

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1. Chronik 21: Endpunkt und Ausgangspunkt

Der König David hat Gott provoziert und das Gericht über das Volk Israel herausgefordert. Aber Gott erbarmt sich über das Elend und setzt einen Schlusspunkt für das Wirken des Gerichtsengels (1. Chronik 21, 15).

Dieser ganz bestimmte Haltepunkt, an dem der Engel zum Stillstand kommt, wird zum Standort des Tempels, der später gebaut werden sollte.

Indem die Menschen im weiteren Verlauf der Geschichte diesen Tempel aufsuchten und sich nach Gott ausstreckten, kam es im Leben von vielen zum Wendepunkt: d. h. das war der Endpunkt des drohenden Gerichts und es war der Ausgangspunkt für den Segen Gott.

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Hesekiel 39: Der endgültige Sieg

Der alttestamentliche Bericht über den letzten Kampf in dieser Welt in Hesekiel 38 und 39 ist sehr geheimnisvoll. Es sind viele Versuche unternommen worden, den hier genannten Gegner Gottes, Gog aus Magog, zu identifizieren und einer bestimmten Region oder politischen Nation oder Völkergruppe zuzuordnen. Diese Spekulationen können wir vernachlässigen und dafür die entscheidende Aussage festhalten: Gott behält bis zuletzt die Kontrolle und wird sich am Ende zum Segen für viele Menschen als Sieger erweisen (Hesekiel 39, 25-29).

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1Timotheus 2: Für alle!

„…Gott hat mir diese Botschaft anvertraut und mich als Verkündiger und Lehrer für alle Völker eingesetzt..“ 1Tim. 2,7

Gemeindethemen sind für Paulus: Gemeindegebet und gutes Verhalten im Gottesdienst! Beim Gemeindegebet fällt das 4malige „alle“ auf (V. 1-6). Für alle Menschen soll gebetet werden, für alle Regierung, weil Gott alle Menschen im Auge hat und Jesus für alle gestorben ist.

Im Gottesdienst sollen die Männer ihre Verantwortung übernehmen. Frauen sollen die Leitung der Männer respektieren, das bedeutet nicht, dass sie zum Schweigen verurteilt sind. Diese Ordnung leitet Paulus aus der Schöpfungsordnung ab, nicht aus irgend einer Qualität der Geschlechter. Erziehung der Kinder zuhause durch die Mütter hat nichts mit „Herdprämie“ zu tun, sondern mit frühkindlicher Geborgenheit, um die die Bibel weiß.

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Ich habe von Jugend auf gern die Bibel gelesen; am liebsten aber lese ich im Sankt Johannes. In ihm ist so etwas ganz Wunderbares… so etwas Schwermütiges und Ahnungsvolles, dass man nicht satt werden kann. So ist mir immer beim Lesen im Johannes, als ob ich ihn beim letzten Abendmahl an der Brust meines Meisters sehe.