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2Thessalonicher 1: Wer ist stärker?

„… auf dass in euch verherrlicht werde der Name unseres Herrn Jesus und ihr in ihm…“ 2Thess. 1,12

Die Thessalonicher wurden von Juden hart verfolgt. Dieser Druck nahm weiter zu. Die Juden von Thessalonich waren sehr aggressiv (Apg. 17,5-9 und 13). Um der Gemeinde zu helfen, stark zu bleiben, nicht zurück zu schlagen, Gott zu vertrauen, spricht Paulus von Gottes gerechter Vergeltung (V. 6-8). Er ist Richter, nicht sie! Sie werden aber Anteil haben an der Herrlichkeit Christi am Tage seiner Wiederkunft (V. 10).

Das Evangelium hat Kraft Menschen zu stärken und Verfolgung auszuhalten, den längeren Atem zu haben – damals, wie heute. Es kann auch Dir heute Kraft verleihen in Drucksituationen stark zu bleiben! Lies es!

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1. Chronik 16: So sicher wie das Amen in der Kirche!

Das Volk Israel nahm an dem Glaubensfest zur Überführung der Bundeslade teil. Alle Anwesenden wurden gesegnet (1. Chronik 16, 2) und beschenkt (1. Chronik 16, 3) und „alle sagten Amen“ (1. Chronik 16, 36).

Entgegen der landläufigen Meinung ist das „Amen“ kein selbstverständlicher Teil einer Gottesdienstliturgie, der in der Kirche immer ganz sicher vorkommt. Ganz im Gegenteil ist es etwas Besonderes, wenn die ganze Gemeinde einstimmen kann in ein gemeinsames „Amen“. Denn im Raum der christlichen Gemeinde dient dieses Wort als „Versicherung“. Damit bestätige ich das, was in meiner Gegenwart als Glaubensinhalt zum Ausdruck gebracht wurde. Und wenn eine Versammlung im Rahmen eines Gottesdienstes zu einer Predigt oder einem Gebet oder einem Beitrag „Amen“ sagt, dann identifiziert sich diese Gemeinde mit dem Inhalt dessen, was weitergegeben wurde (1. Kor. 14, 16). Es wäre schön, wenn in unseren Gemeinden so um Übereinstimmung und die Einheit des Geistes gerungen wird, dass das versichernde „Amen“ als gemeinsames Bekenntnis in unseren Gottesdiensten wieder sicher wäre.

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Hesekiel 33: Mitwisser mit Mitverantwortung

Wissen ist nicht nur Macht, sondern Wissen ist auch eine große Verantwortung. Ein „Mitwisser“ steht auch in der „Mitverantwortung“ für die Menschen, denen diese eventuell lebensbestimmenden Informationen und Kenntnisse noch fehlen. Aus diesem Grunde werden Menschen, die von der göttlichen Liebesbotschaft wissen, in Hesekiel 33 als „Wächter“ bezeichnet, weil sie dieses Wissen unbedingt an andere weitergeben müssen (Hesekiel 33, 7).

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1Thessalonischer 5: Gesunde Balance!

„…angezogen mit dem Panzer des Glaubens und der Liebe und mit dem Helm der Hoffnung auf das Heil.“ 1Thess. 5,8

In der Gemeinde Thessalonich war das Thema Eschatologie (Lehre von den letzten Dingen/Wiederkunft Christi) ganz wichtig. Die Erwartung der Wiederkunft Christi führte bei manchen zu unnüchternen Konsequenzen – sie meinten, nicht mehr für ihren täglichen Lebensunterhalt sorgen zu müssen (Kap. 4,11-12). Interessant ist, dass Paulus die Erwartung auf Jesu Kommen nicht dämpft, sondern die Thessalonicher darin bestärkt und gleichzeitig Nüchternheit nach beiden Seiten betont: Gegen Ausschweifung und gegen Schwärmerei (V. 6-7).

Abschließende Worte stärken die Leiter, helfen zu einem seelsorgerlichen Umgang, ermutigen zu einem fröhlichen Christsein, betonen Frieden nach innen und außen, bewahren das charismatische Element in der Gemeinde und segnen die Gemeinde.

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1. Chronik 15: Aus Fehlern lernen

Was David beim ersten Versuch sehr autonom, hastig und schlecht gemacht hat, wird von ihm jetzt ganz anders angepackt, weil er aus den Fehlern gelernt hat. Das gibt er bei seinen Regieanweisungen für die nun erfolgende Überführung der Bundeslade sehr klar zu erkennen (1. Chronik 15, 13).

David will die Bundeslade nicht mehr im praktischen Ochsen-Taxi über die Autobahn zügig transportieren lassen (vgl. 1. Chronik 13). Sondern der zweite Versuch wird auf eine sehr viel langsamere, umständlichere und aufwendigere Art und Weise durchgeführt. Aber er entspricht Gottes Vorgaben und steht darum auch unter seinem Segen.

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Hesekiel 31-32: Mein Freund, der Baum, ist tot!

Bäume sind gut und können tatsächlich als „Freunde“ des Menschen bezeichnet werden. Aber der Staat Ägypten im 7. Jahrhundert v. Chr., der in Hesekiel 31 mit einem Baum verglichen wird, war ein sehr schlechter „Freund“, manchmal eher ein „Feind“ Israels.

Dieser Mammutbaum Ägypten, der alle anderen Bäume im Wald überragte und einen festen und sicheren Stand hatte, wird nach Gottes Plan gefällt werden! Auch wenn das angesichts der zeitgenössischen Majestät und Dominanz von Ägypten nicht vorstellbar ist. Um so „erschreckender“ (vgl. Hesekiel 31, 16) und ermahnender für alle anderen Völker (Hesekiel 32, 9-10) wird dieses Ereignis sein.

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1Thessalonicher 4: Das ist Hoffnung!

„… dem Herrn entgegen in die Luft, und werden so bei dem Herrn sein allezeit.“ 1Thess. 4,17

Wenn Paulus an „seine“ Gemeinden denkt, die er gegründet hat, dann fällt auf, dass ihm immer die gleichen Dinge am Herzen liegen:

  • Er freut sich über den Glauben der Geschwister vor Ort
  • Er wehrt Irrlehrer ab
  • Er wird auch immer sehr persönlich und reflektiert die Beziehungen, die er zu den Gemeinden hat
  • Er gibt einen theologischen Input z.B. über Christus, oder Heilsgeschichte, oder hier in Eschatologie (Lehre von den letzten Dingen).
  • Er ermahnt die Geschwister zu einem heiligen Lebenswandel

Genau dies tut er in Kap. 4. Gemeinde Jesu sollte sich unterscheiden von der Ethik der Heiden ringsherum. Dieser Unterschied war angesichts der verheerenden Zustände im spätantiken Heidentum krass. Christen lebten – in aller Schwachheit – ein neues Leben in einer Gesellschaft, in der es „drunter und drüber“ ging. Dazu brauchten sie aber auch immer neu Ermutigung und Ermahnung – Erinnerung, an das Neue.

Und sie brauchten Trost bezüglich der Zukunft. Sie werden mit den gestorbenen Christen zugleich bei der Wiederkunft Christi ihm entgegengerückt – eine paulinische Weiterführung der Worte Jesu zu seinen Jüngern über seine Wiederkunft. Christen haben eine Hoffnung, die niemand anderes zu bieten hat.

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1. Chronik 14: Vorsichtig geworden

Obwohl David als König über Israel bestätigt wird (1. Chronik 14, 2), geht er nicht davon aus, dass alles, was er in seiner Funktion als König tut, Gottes Zustimmung findet.

Angesichts eines Angriffs von den Philistern befragt er darum zuerst Gott, bevor er handelt (1. Chronik 14, 10). Selbst als die Philister ein zweites Mal angreifen, geht David nicht automatisch davon aus, dass Gottes Anweisungen in diesem Wiederholungsfall genauso lauten muss (1. Chronik 14, 14), sondern er befragt Gott erneut.

David praktiziert keine fromme Routine, sondern bleibt in der Abhängigkeit von Gott.

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Hesekiel 29-30: Selbstgefällig und nicht zuverlässig!

Ägypten, das große Weltreich, wird einen sensationellen Niedergang erleben, indem es von den Babylonier besiegt wird. Das ist der Inhalt von Hesekiel 29 und Hesekiel 30.

Bemerkenswert ist, dass für dieses Gericht über Ägypten in diesen Kapiteln noch zwei Ursachen erwähnt werden:

  • Die Selbstgefälligkeit, mit der Ägypten sich als Self-made-Nation versteht und in Sicherheit wiegt (Hesekiel 29, 2.9).
  • Die Unzuverlässigkeit, mit der von Ägypten die Verträge mit anderen Völkern verstanden wurden (Hesekiel 29, 6-7).
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1Thessalonicher 3: Das tut gut!

„Wie können wir euretwegen Gott genug danken für all die Freude, die wir an euch haben..?“ 1Thess. 3,9

Timotheus hatte gute Nachrichten aus Thessalonich an Paulus in Korinth überbracht. Das war eine große Freude für Paulus. Auch wenn er einige Dinge, die nicht gut liefen, in Thessalonich gerade rücken musste, so betont Paulus doch zuerst seine Freude, die er an den Thessalonichern hat – besonders auf dem Hintergrund der Verfolgungen durch die Juden, die die Gemeinde von Anfang an erleiden musste und die nicht schwächer wurden (Kap. 2,14-15 und Kap. 3,3-4). Die Thessalonicher waren ein großer Trost für Paulus bei all seinem Druck!

Gott schenkt Dir manchmal durch Menschen Trost und Freude – genieße das!

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