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Jesaja 8: Stiller See oder reißender Fluss?

Jesaja zeichnet ein gegensätzliches Bild, indem er von dem „still fließenden Wasser“ und einem „reißenden Strom“ spricht (Jesaja 8, 6-7).

Das ruhig fließende Wasser ist eine Charakterisierung des sanften und leisen, leicht zu überhörenden Reden Gottes, das auch leicht als Schwäche ausgelegt werden kann.

Der reißende Fluss, der über die Ufer tritt und Überschwemmungen verursacht, ist eine Metapher für das Gericht, das die Menschen trifft, die das stille Wasser ignorieren.

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Apostelgeschichte 8, 14-40: Die ersten Heiden kommen zum Glauben

„… er zog aber seine Straße fröhlich.“ Apg. 8,39

Der Diakon Philippus war seiner Begabung nach zutiefst Evangelist. Zwei gegensätzliche Beispiele dazu bringt dieses Kapitel 8: Der Zauberer Simon und der Finanzminister aus Äthiopien. Beide Male wurde ein Heide „gläubig“ und ließ sich taufen. Bei dem Zauberer aber offenbaren sich geldgierige Motive, bei dem Finanzminister aufrichtige Freude.

Zwei Berichte, die zeigen,

  • dass das Evangelium bisherige Grenzen (Judentum in Jerusalem) durchbricht
  • in ganz andere Kulturen eindringt
  • sehr unterschiedlich aufgenommen wird
  • der Geist Gottes wunderbar Regie führt.

Auch heute durchbricht der Geist Gottes Grenzen und Strukturen und führt manchmal wundersam zu Menschen, die unterschiedlich reagieren…

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Josua 18: Lebst Du unter Deinen Verhältnissen?

Immer wieder ist in der Berichterstattung der Medien die Rede von Personen, die in großer Armut lebten und starben, obwohl nach ihrem Tode bei ihnen ein beträchtliches Vermögen sicher gestellt werden konnte, das ihnen ein komfortables Leben ermöglicht hätte. Die Gründe für diese sonderbare geizige Zurückhaltung lassen sich in der Regel nicht mehr herausfinden. Es ist nur klar, dass diese Menschen weit unter ihren Verhältnissen lebten und ihre Möglichkeiten nicht ausschöpften.

Josua fordert seine Volksgenossen in Josua 18 auf, dass sie nicht nachlässig umgehen sollen mit den Zusagen, die Gott seinem Volk gegeben hat: Josua 18, 3. Seiner Meinung nach verging viel zu viel kostbare Zeit, bis sich die Israeliten auf die Möglichkeiten einließen, die ihnen durch die Verheißungen Gottes zur Verfügung standen.

Nimmst Du die Verheißungen Gottes für Dich in Anspruch oder lässt Du seine Angebot ungenutzt?

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Jesaja 7: Zu ängstlich, um zu glauben!

Das Reich Juda befindet sich im syrisch-ephraemitischen Krieg. Die zwei Nachbarländer wollen es mit Gewalt in ein Bündnis gegen die Assyrer zwingen und treiben den judäischen König Ahas und das ganze Volk in große Angst: Jesaja 7, 2.

Der Prophet Jesaja, der unmittelbar vorher noch das Gericht androhen musste, wendet sich nun mit seiner Botschaft gegen diese Angst (Jesaja 7, 4) und bietet in Gottes Namen Hilfe an. Aber Ahas geht auf das Angebot einer göttlichen Bestätigung nicht ein und begründet diese Verweigerung damit, dass er Gott nicht versuchen will (Jesaja 7, 10-12). In Wirklichkeit zeigt er damit seine Verstockung.

Ich versuche Gott, indem ich als Mensch eigenwillige Forderungen stelle als Beweis für seine Existenz und Verlässlichkeit. Ich bin verstockt, wenn ich mich gegenüber Gottes Angeboten der Bestätigung und Offenbarung verweigere. Ich vertraue Gott, indem ich auf das eingehe, was er mich verspricht (Jesaja 7, 9). Untergehen oder Bleiben, Glaube oder Unglaube – das ist hier die Frage.

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Apostelgeschichte 8, 1-13: Unfreiwillige Ausbreitung

„… und es entstand große Freude in dieser Stadt.“ Apg. 8,8

Lukas griff das prägnante Beispiel des Stephanus heraus – was ihm galt, galt aber der ganzen Gemeinde in Jerusalem: Verfolgung. Und jetzt beginnt auf eigenartige Weise Missionsarbeit – bis nach Samarien. So hatte Jesus den Jüngern befohlen (Kap. 1,8). Der Diakon Philippus floh nach Samarien und predigte dort das Evangelium. Und sofort zeigt sich der Kontrast: Zauberei, im Heidentum weit verbreitet, und das Evangelium, mit Zeichen und Wundern, treffen aufeinander. Menschen glauben und lassen sich taufen.

Wo immer das Evangelium von dem auferstandenen Jesus vollmächtig verkündigt wird, werden Menschen in die Entscheidung gestellt und etliche kommen früher oder später Menschen zum Glauben an Jesus.

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Josua 16-17: Überraschend anders, aber nach Plan!

Obwohl Manasse eigentlich der Erstgeborene war (Josua 17, 1), wird er erst nach seinem jüngeren Bruder Ephraim (Josua 16, 5) mit seinem Erbteil versehen.

Diese Reihenfolge widersprach vollkommen der gesellschaftlichen Sitte in der damaligen Zeit, aber sie entsprach ganz und gar den von Gott im Voraus genannten Absichten (1Mose 48).

Gottes Vorgehensweise bewegt sich nicht immer in den Bahnen menschlicher Erwartung und in den Kategorien der zeitgebundenen Kultur. Das Leben mit Gott mag uns oft überraschen, aber es entspricht immer seinen Plänen.

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Jesaja 6: Heiliger Schock!

Jesaja macht eine erschütternde Erfahrung, denn „er sieht Gott“ und wird als Sünder mit der Heiligkeit Gottes konfrontiert (Jesaja 6, 1-7).

Jesaja erlebt eine Berufung, die sein ganzes Leben prägt, denn „er hört Gott“ und lässt sich beauftragen (Jesaja 6, 8-13).

Das waren keine angenehmen Momente. Das war ein heiliger und heftiger Schock, der Jesaja aufwühlte und ihn in jeder Hinsicht herausforderte. Es sind oft diese erschütternden Erfahrungen, die sich als tiefgreifende und segensreiche Schlüsselerlebnisse in unserem Leben erweisen.

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Apostelgeschichte 7, 51-60: Der erste Märtyrer Jesu

„Herr Jesus, nimm meinen Geist auf!“ Apg. 7,59

Die Wendung in der Rede des Stephanus ist stark: Den Ungehorsam Israels in seiner Geschichte gegen Gott sieht er in den jetzigen Führern in Jerusalem ebenso präsent. Er sieht ihre Gedanken gegen ihn, den Zeugen Jesu und er weiß, dass er keine Chance hat. Sie sind die Verräter und Mörder des Gerechten (Jesus), sie stehen in Wahrheit gegen Gott und sein Gesetz, dessen sie sich rühmen.

Das war zuviel. Ihr „Zähneknirschen“ beschreibt den misslingenden Versuch, sich zu beherrschen (V. 54). Als er ihnen Jesus zur Rechten Gottes bezeugt, können sie nicht mehr an sich halten. Seine Steinigung ist eine gesetzeswidrige Lynchjustiz – an der sich der junge Phärisäer Saulus von Tarsus passiv beteiligt.

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Josua 15: Besitzer, aber nicht Herr im Haus?

Sehr konkret und genau werden in Josua 15 die Grenzen der Gebiete beschrieben, die jedem einzelnen Stamm zustanden und für die jetzt auch Verantwortung übernommen werden musste. Kaleb gelingt es in Ausübung dieser göttlichen Beauftragung, das ihm zugewiesene Land für sich in Anspruch zu nehmen, indem er die früheren Besitzer vertrieb (Josua 15, 13-15). Die heidnischen Jebusiter dagegen konnten sich in Jerusalem halten, weil es dem Stamm Juda nicht gelang, klare Verhältnisse zu schaffen (Josua 15, 63). Einerseits waren sie die von Gott bestimmten Eigentümer des Landes, aber leider nicht Herr der Lage. Eigentlich sind wir von Gott zu einem christlichen Leben bevollmächtigt, aber leider nicht immer im Vollbesitz dieser Kräfte (Galater 5, 25).

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Jesaja 5: Verlagerung der Zielgruppe?

Gott vergleicht seinen Einsatz für das Volk Israel in Jesaja 5 mit dem Arbeitsaufwand eines Landwirtes für seinen Weinberg. Da sich alle diese Bemühungen jedoch überhaupt nicht auszahlen, sondern statt guter Trauben nur schlechte Früchte das Ergebnis sind, wird dieser Weinberg Gottes vorerst aufgegeben. Auf diese Weise übt Gott sein Gericht an dem Volk Israel und ermöglicht den Nationen den Zugang zur Gnade. In dieser Weise hat Jesus dieses Bild vom Weinberg aufgegriffen und heilsgeschichtlich gedeutet (Matthäus 21, 33-46)

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