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Psalm 107: Kennst Du den Notausgang?

Der letzte Satz in Psalm 107 stellt eine wichtige Nutzanwendung dieses Psalms dar. Vorher werden unterschiedliche Lebenskrisen dargestellt: Orientierungs- und Heimatlosigkeit (Psalm 107, 4-9), Verlust einer Zukunftsperspektive und Bindungen (Psalm 107, 10-16), Essstörungen (Psalm 107, 17-22) und andere Formen von Lebensgefahr (Psalm107, 23-32).

Viele Wege führen irgendwohin, aber nur wenige Wege sind echte Auswege. In allen diesen genannten Nöten besteht der angebotene Ausweg darin, dass Gott um Hilfe gebeten wird (u. a. Psalm 107, 6). Und weil es im Ernstfall darauf ankommt, den Notausgang zu kennen, darum gilt: „Wer weise ist, der achte mit Sorgfalt darauf und lerne zu  verstehen, wie vielfältig der Herr seine Gnade erweist.“ (Psalm 107, 43).

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Lukas 19, 1-27: Das Reich Gottes ist anders…

„… sie meinten, das Reich Gottes werde sogleich offenbar werden.“ Lk. 19,11

Kurz vor dem Einzug Jesu in Jerusalem und der gesteigerten Erwartung, dass er nun das sichtbare, messianische Reich aufrichten würde (V. 11), erzählt Jesus das Gleichnis von den anvertrauten „10 Pfunden“ = 1.000 Tagelöhne (V. 12-27), das jüdische Zeitgeschichte mit Heilsgeschichte verwob (für Juden hochinteressant). Der vom Volk ungeliebte Sohn Herodes des Gr., Archelaus, zog, wie in der Geschichte, nach Rom, um sich von dort als König bestätigen zu lassen. Nach erfolgter Einsetzung, zurück in Judäa, richtete er seine Feinde. In diese brenzlige Geschichte flicht Jesus eine Botschaft für seine Jünger:

  • Er geht „außer Landes“ – das Reich Gottes kommt also noch nicht sichtbar mit seinem Einzug in Jerusalem
  • Seine Jünger sollen mit dem anvertrauten Gut handeln, für das Reich Gottes Menschen gewinnen
  • Tätiger Glaube wird belohnt, untätiger Glaube ist gar kein Glaube, sondern Mißtrauen und Ungehorsam und wird bestraft
  • Wenn Jesus wiederkommt, hält er gerechtes Gericht

Das haben sicherlich nicht alle verstanden. Aber im Nachhinein erinnerten sie sich… – wie wir heute!

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4Mose 11-12: Amtsmüder und angefochtener Leiter

Das gierig und unzufrieden gewordene Volk erbittert und erschöpft Mose (4Mose 11). Er empfindet seine Leitungsaufgabe nicht als Vorrecht, sondern als Last, die ihm zu schwer geworden ist. Er will lieber sterben als weiter in dieser Verpflichtung stehen. Gott stellt ihm siebzig Personen zur Seite, die ihm seine Aufgabe erleichtern sollen, die Gott zu diesem Zweck auch an der besonderen und erforderlichen Vollmacht teilhaben lassen muss.

Die gefährlichsten Angriffe für Leiter entstehen durch unberechtigte Kritik aus dem internen Bereich. So wird Mose (4Mose 12) von seinen eigenen Geschwistern Aaron und Mirjam wegen seiner Ehefrau kritisiert und sein einzigartiger Status als Leiter des Volkes und besonderes Sprachrohr Gottes in Frage gestellt. Gegen diese unberechtigte Kritik nimmt Gott seinen Mann in Schutz und bestätigt ihn unter anderem auch dadurch, dass das Gericht von Aaron und Mirjam nur durch die Fürbitte von Mose abgewendet wird.

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Psalm 106: Aufgabe und Anfälligkeit von Leitern

Auch der Psalm 106 beschreibt die besondere Rolle, die Mose als Leiter für sein Volk eingenommen hat:

  • Mose „trat vor Gott für sie in die Bresche“ und wendete damit das Übel ab (Psalm 106, 23).
  • Andererseits „ging es ihm übel um ihretwillen, denn sie erbitterten sein Herz, dass ihm unbedachte Worte entfuhren“ (Psalm 106, 32-33).
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Lukas 18, 18-43: Nachahmenswert!

„Alles Volk, das solches sah, lobte Gott.“ Lk. 18,43

Der Blinde von Jericho, was charakterisierte ihn? (V. 35-43)

  • Er hörte – das, was er gut konnte
  • Er forschte nach, er bemühte sich um Information
  • Er rief nach Jesus, er drückte seine Bedürfnisse deutlich und laut aus
  • Er lies sich nicht einschüchtern und abhalten
  • Er glaubte an den Messias, den Sohn Davids
  • Er folgte Jesus als Sehender nach

Lesenswert…! Nachahmenswert!

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4Mose 10: Mitarbeitergewinnung

Mose veranlasst seinen Schwager Hobab aus Midian, mit dem Volk Israel zu ziehen (4Mose 10, 29-32), denn Hobabs besondere Begabung ist für den Weg durch die Wüste von entscheidender Bedeutung. Aber das bestimmende und darum wiederholte Argument besteht in der Tatsache, dass Gott seinen Leuten Gutes zugesagt hat. Daran kann und soll Hobab mit seiner Familie Anteil haben wie jeder andere, der sich Gottes Mannschaft anschließt. Es gibt keine größere Verheißung und damit keine stärkere Motivation für unsere Mitarbeit als die Aussicht, von Gott Gutes geschenkt zu bekommen.

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Psalm 105: Bündnistreue

Die Darstellung der Befreiungsgeschichte Israels in Psalm 105 wird besonders bemerkenswert durch einen zweifachen Hinweis auf Gottes Bund mit Israel. Zum einen geht es um den Zeitpunkt der Bündnisschließung und außerdem geht es um die Dauer des Vertrages:

  1. Ausdrücklich wird festgehalten, dass Israel zum Zeitpunkt des Bundesschlusses klein und schwach war (Psalm 105, 12). Gott hat diesen Bund mit Israel also nicht geschlossen, weil es sich bei diesem Volk um ein besonders mächtiges und erfolgreiches Volk gehandelt hätte.
  2. Und Gott ist diesem Bund nicht deswegen treu geblieben, weil Israel ein fairer und verlässlicher Partner gewesen wäre. Ganz im Gegenteil gibt dieser geschichtliche Rückblick Auskunft darüber, dass Gott sich seinem Bundesversprechen verpflichtet wusste, obwohl Israel diesen Bund immer wieder gebrochen hat.
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Markus 10, 32-52: Kinderkram

„Ihr wisst nicht, was ihr bittet.“ Mk. 10,38

„Papa, sag mal JA!“, wenn so die Kinder kommen, weiß der Papa, jetzt wird’s wichtig. Sie wollen einen Blankocheck unterschrieben haben. So auch zwei Jünger – sie wollen eine Platzreservierung im Reich Gottes direkt neben Jesus (V. 35-37). Sehr zum Unmut der anderen, die das hören – weil sie auch gerne diese Plätze gehabt hätten. Kinderkram.

Wie werden wir zu Dienern?

  • Nicht Sklaven, nicht Herren, sondern souveräne Diener?
  • So etwas lernt man nicht in der Theorie, sondern in einem Lebensprozess – mit Jesus.
  • Menschen, die begeistert sind vom Diener Jesus, die sich, wie er, wohltuend beugen können, ohne Abhängigkeiten zu erzeugen.
  • Die sich vor Gott beugen können und fasziniert sind, anderen zu helfen, weil ihnen selber geholfen wurde.
  • Reife Menschen, die über den Kinderkram hinaus sind…
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4Mose 9: Nicht ohne meinen göttlichen Scout

Als Mose eine berechtigte Anfrage wegen des Passas erhält, reagiert er nicht spontan, sondern bittet die Menschen, auf Gottes Antwort zu warten (4Mose 9, 8).

Genauso machte sich das ganze Volk Israel in der Vorwärtsbewegung abhängig von der Wegweisung Gottes, die nicht vorhersehbar war und manchmal auch mitten in der Nacht erfolgen konnte (4Mose 9, 21).

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Psalm 104: Die Erde ist voll von…

In Psalm 104 werden ausführlich und vielseitig Gottes Schöpfungstaten dargestellt. Eine Zusammenfassung liefert Psalm 104, 24:

  • Gottes Werke sind „groß“! Einfach nur gewaltig und großartig!
  • Dabei handelt es sich nicht um wenige Höhepunkte im Wirken Gottes, sondern es sind „viele“ Wunder!
  • Gott hat diese vielzähligen und großartigen Dinge „weise geordnet“!
  • Und alles das ist ein Zeichen von Gottes „Güte“!
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