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Psalm 20-21: Beten für die Chefs

Bei Psalm 20 und Psalm 21 handelt es sich um Fürbitten-Gebete für den König des Volkes. Intensiv und ausführlich wird Gott gebeten, dass der oberste Chef der Gesellschaft von Gott unterstützt und ausgerüstet wird, Beistand gegen seine Feinde erhält und in jeder Hinsicht „überschüttet wird mit gutem Segen“ (Psalm 21, 4). Denn wenn die leitenden Persönlichkeiten trotz eigener Schwachheit und trotz vieler Schwierigkeiten „durch die Güte des Höchsten festbleiben“ (Psalm 21, 8), dann geht es auch den Menschen gut, für die sie Verantwortung tragen. Darum beten wir für die leitenden Personen in Staat, Wirtschaft, Gesellschaft und Gemeinde: 1. Timotheus 2, 1-2

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Lukas 8, 26-56: Jesus ist der Heiland

„Meine Tochter, dein Glaube hat dir geholfen. Gehe hin in Frieden!“ Lk. 8,48

Wo Jesus hinkommt, da werden Menschen heil, da werden Dämonen besiegt und der Tod überwunden. Ist das ein Ausdruck des Geisterglaubens der Antike, oder mehr? Wir sind dankbar für alle Hilfen aus Psychologie und Psychotherapie – aber es gibt mehr zwischen Himmel und Erde…! Die Dämonen kennen Jesus sehr genau…! Und Jesus zeigt seine Macht in diesen Kontexten von Leid, Krankheit und Tod. Er ist buchstäblich der Retter.

Die Menschen können damit kaum richtig umgehen. Den Gerasenern sind ihre Schweineherden wichtiger als ein geheilter Besessener. Die Klagegesellschaft in und um Jairus Haus, die den Tod der Tochter lauthals beweinen, lachen, als Jesus sagt: „…sie schläft!“

Die unmittelbar Betroffenen können ihr Glück (Heil) nicht fassen: Der geheilte Besessene, bekleidet, vernünftig, gesammelt, verkündigt die großen Taten Jesu. Die geheilte Frau lebt, nach 12 Jahren Leid, in Frieden. Die Eltern der zum Leben erweckten Tochter sind außer sich (vor Freude). Jesus ist der „Heiland“.

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2Mose 19-20: Gott redet

Darauf weist Gott sein Volk Israel, mit dem er gerade einen Bund schließt, betont hin: „Ihr habt gesehen, dass ich mit Euch vom Himmel geredet habe.“ (2Mose 20, 22).

In dieser Phase des heilsgeschichtlichen Entwicklungsprozesses tat er das durch eine speziell dafür auserwählte Person (2Mose 19, 9). Und Gott redete unter Rahmenbedingungen, die furchterregend waren (2Mose 19, 16-19; 20, 18-21) und die für uns nicht mehr in derselben Weise bestehen (Hebr. 12, 18ff).

Aber egal in welcher Zeit Gott auf welche Weise geredet hat. Seine Worte sind sehr konkret (2Mose 20, 1) und von grundlegender und bleibender Bedeutung. Und sie beinhalten immer die Verheißung, dass er uns segnen will (2Mose 20, 24).

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Psalm 19: Lautloses Reden

Gott redet „ohne Worte“ und „unhörbar“ zu uns durch das, was Himmel und Erde „erzählen“. Dieses weltweite Reden Gottes in der Schöpfung wird am Anfang von Psalm 19 beschrieben.

Dem wird dann jedoch das Reden Gottes durch sein Gesetz gegenüber gestellt. Die Verse 8 bis 12 betonen dabei nicht nur die Richtigkeit und Fehlerlosigkeit dieses Gesetzes, sondern jeweils in der zweiten Hälfte der Zeilen wird die individuelle Erfahrung charakterisiert. Unter anderem wird gesagt, dass das Gesetz „die Seele erquickt“ und „weise macht“ (V. 8), „das Herz erfreut“ und „die Augen erleuchtet“ (V. 9).

Ich wünsche uns diese Freude an Gottes Wort und dass diese Freude auf andere übergeht.

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Lukas 8, 1-25: Engste Freunde und Familie…

„Maria… und Johanna… und Susanna…“ Lk. 8,2-3

Maria Magdalena war nicht Jesu Geliebte, mit der er Kinder zeugte – wie es pseudohistorische Romane und Filme behaupten. Alle, die ihn näher kannten, bezeugten, dass Jesu Worte und Leben absolut (!) übereinstimmten und Gottes Gesetz entsprach! Wahr aber ist, dass viele Frauen ihn und seine Jünger versorgten und ihnen folgten.

Wahr ist auch, dass seine Familie ihn bis zu seiner Auferstehung nicht verstand. 30 Jahre lang „normaler“ Sohn und Bruder zu sein, bedeutete etwas.

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2Mose 17-18: Israel „geht am Stock“ und siegt!

Die bisherigen Schwierigkeiten von Israel auf dem Weg durch die Wüste waren aus göttlicher Perspektive hausgemachte Probleme des Volkes. Dieses Mal stehen sie unter dem Druck eines Angriffes von draußen: „Da kam Amalek und kämpfte gegen Israel“ (2Mose 17, 8-13).

Mose reagiert in doppelter Hinsicht: 1. Er veranlasst militärische Gegenmaßnahmen. 2. Er erklärt, wie er für Israel kämpfen will: „Ich will oben auf dem Hügel stehen mit dem Stab Gottes in meiner Hand.“ (V. 9)

Der Stab Gottes (2Mose 4, 20), der ein Sinnbild der göttlichen Macht war (2Mose 14, 16; 17, 15), wurde von Mose mit beiden Händen über dem Kopf gehalten und symbolisierte so das Anrufen Gottes. Diese Gebetshaltung drückt demütiges Flehen aus. Es ist die Geste eigener Ohnmacht und die Bitte um Hilfe.

Solange Mose in dieser Haltung blieb, behielt Israel die Oberhand. Das hat nichts mit Magie zu tun, sondern zeigt die Abhängigkeit von Gott, die Notwendigkeit des anhaltenden Gebetes. Die Feinde wurden nicht durch Elitesoldaten bezwungen, sondern durch inständiges Gebet.

Unser Leben entscheidet sich im Gebet!

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Psalm 18: Krasser Wechsel

Psalm 18 spiegelt die Erleichterung eines befreiten Menschen wieder:

Als die Erde um ihn bebte (V. 8), erlebte David den Himmel (V. 10). In der Finsternis (V. 12) entdeckte er das Licht (V. 13). Aus der Tiefe (V. 16) wurde er in die Höhe gezogen (V. 17). Aus der Bedrängnis (V. 18) führte Gott ihn in die Weite (V. 20)…

Da ist sich jemand des kontrastreichen Wandels der Verhältnisse in seinem Leben sehr drastisch bewusst. Aus diesem Grunde dankt David nicht nur, sondern er beginnt mit einer Liebeserklärung: „Ich liebe dich, Herr!“ (V. 2).

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Lukas 7, 36-50: Der Gradmesser…

„Wem wenig vergeben wird, der liebt wenig“ Lk. 7,47

Jesus speist mit Zöllnern und Sündern – und Sünderinnen und er geht seelsorgerlich mit ihnen um. Aber auch die Frommen wollen mit ihm essen – eher, um ihn zu testen. Wie immer sie es aber anstellen, Jesus bleibt souverän und prüft umgekehrt – ihre Herzen.

Am Beispiel der Sünderin (vielleicht eine stadtbekannte Hure) zeigt Jesus das Herz des Pharisäers auf: Wenig vergeben – wenig Liebe! Dabei kommt es nicht auf die Menge an, wie viel jemand verbockt hat, sondern darauf, wie groß sein Sündenbewusstsein vor Gott ist und wie sehr er sich der Vergebung durch Gott bewusst ist. Das wird sichtbar – an der Liebe!

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2Mose 16: Göttliche Versorgung

Die Ereignisse in der Wüste Sin sind ein Beispiel für die göttliche Versorgung.

WARUM Gott uns versorgt:

WIE Gott uns versorgt:

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Psalm 17: Das große Erwachen

David beschreibt das reich ausgestattete Leben „der Leute dieser Welt“, die ihre Befriedigung hier und jetzt suchen und voller Lebenshunger ihren „Bauch füllen“ (Psalm 17, 14).

Als Kontrapunkt dazu schließt er den Psalm mit der Erwähnung seines Todes (Psalm 17, 15), den er als „Erwachen“ bezeichnet, weil er ihm Durchblick vermitteln wird. Der Gegenstand seiner zukünftigen Betrachtung wird „das Angesicht“ Gottes sein. Der Zustand des Betrachters ist „Gerechtigkeit“. Die Wirkung dieser Betrachtung ist absolute Befriedigung, denn er wird „satt werden“.

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