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Wenn du mal keine Lust hast …

… und die Begeisterung schwindet, mach dir neu den Wert und den Nutzen des Bibellesens bewusst.

Es geht nicht so sehr darum, die richtige Bibellesetechnik zu finden, sondern darum, die Erwartungshaltung zu fördern: „Gott rede zu mir, ganz neu. Ich brauche deine Worte, heute. Es sind Worte, von denen ich lebe!“

Lebenswort, nicht nur Lesewort ist die Bibel für uns. Und Seelennahrung, nicht nur Nahrung für unser Hirn.

Jesus sagt: „Nicht von Brot allein leben wir, sondern von den Worten, die aus Gottes Mund kommen.“ Mt. 4,4

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Tu’ s mit Liebe

Nicht das „Du musst!“ sollte dich zum Bibellesen antreiben (Es gibt kein Bibellesegebot!), sondern die Liebe zu Jesus.

„Bei allem ist das, was uns antreibt, die Liebe von/ zu Christus.“ 2. Kor. 5,14

Sieh deine Zeit mit der Bibel als „date“ mit Jesus an, auf das du dich freust. Liebe findet immer einen Weg, sich mit dem Geliebten zu treffen. Aus Liebe zu Jesus hör auf ihn. Größere Liebe wird das Ergebnis sein, wenn dein Motiv und dein Ziel beim Bibellesen die Pflege deiner Gottesbeziehung ist.

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Warum lese ich in der Bibel?

Manchmal ist es gut, sich diese Frage zu stellen. Die Frage nach dem Motiv und der Absicht.

Wenn Routine einzieht und du dich fragst: „Was bringt mir das Bibellesen eigentlich?“ Wenn du denkst: „Das kenn ich schon alles, nichts Neues.“ Und das Einzige, was dir noch einfällt, ist: „Ich mach das nur, weil man’s halt tun sollte als Christ.“

Dann nimm dir Zeit, um die Frage zu klären: „Warum mach ich das?“ Und „Warum will ich weiter in der Bibel lesen?“ Denn niemand ist bereit, auf Dauer seine Zeit und Kraft für etwas einzusetzen, das ihm sinn- und nutzlos erscheint. Deshalb solltest du das klären: Was ist mein Motiv? Was verspreche ich mir vom Bibellesen?

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Kleiner Selbsttest

Mal ehrlich, könntest du sagen, wie der Psalmschreiber:
„HERR, dein Gesetz hat größeren Wert für mich, als Tausende von Gold- und Silberstücken!“ Ps 119,72

Mach dazu mal folgenden Test:
Stell dir vor, zwischen den Seiten deiner Bibel versteckt würde jeden Morgen auf wunderbare Weise ein 50 EUR-Schein liegen, wenn du die Bibel öffnest. Frage: Würdest du öfter an die Bibel denken und darin lesen, als du es jetzt tust? Sei ehrlich!

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Bibellesen ist manchmal wie Fisch essen

Wenn du mal Probleme hast mit einem Bibeltext – er dir unverständlich ist oder schwer zu verdauen -, dann lass dich davon nicht entmutigen.

Dwight Moody hat empfohlen: „Beim Bibellesen sollte man es machen wie beim Fischessen. Kommt man an eine Gräte, isst man einfach um sie herum.“

Die unverdaulichen Gräten leg zur Seite und genieße das leckere Fleisch. Keiner wirft den ganzen Fisch weg oder isst nie wieder Fisch, nur weil der ein paar Gräten enthält. Ich gebe zu, das mit den Gräten ist manchmal ein wenig lästig, aber ich bin sicher: Manche „Gräte“ wird dir später mal als nahrhaftes Fleisch wieder begegnen.

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Was hat Bibellesen mit Teezubereitung gemeinsam?

Du wirst nie fasziniert sein von Schwarztee, wenn du immer nur gefärbtes Wasser trinkst, in dem der Teebeutel nur ein paar Sekunden gezogen hat!
Wenn du die Bibel liest, dann tauchst du sozusagen kurz den Teebeutel ins heiße Wasser und das färbt sich ganz eben etwas braun. Wenn du dir aber Zeit nimmst und intensiv über Gottes Wort nachdenkst, ziehen alle Wirk- und Geschmacksstoffe in dein Leben ein. Nur so entfaltet es sein volles Aroma, stärkt dich und erfrischt.

Darum: Lass das Wort Gottes in dir ziehen und seine volle Wirkung entfalten. Mach’ s wie Maria:
Maria prägte sich alle diese Dinge ein und dachte immer wieder darüber nach. Lk. 2,19

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Weniger ist mehr

Unser Problem mit Gottes Wort ist oft:
1. Oberflächlichkeit – es dringt nicht tief genug in unser Herz ein.
2. Ablenkung – Die Konkurrenz andrer Gedanken und Impulse erstickt die Wirkung.
Deshalb ein guter Rat:
„Lieber einen Nagel ganz tief einschlagen, als viele nur ein wenig.“
Nur was dich tief beeindruckt, das geht mit dir und daran kannst du dich festhalten. Die Tiefe der Begegnung mit Jesus und dass sich ein Gedanke festsetzt, ist entscheidender als die Anzahl der Worte und Kapitel, die du gelesen hast.

Vorschlag: Betrachte kleine Texteinheiten intensiv.

  • Lies mal nur immer wieder ein und denselben Vers eine Woche lang. Betrachte ihn von allen Seiten. Lern ihn auswendig.
  • Studiere ein und dasselbe Kapitel (evtl. einen Ps.) einen Monat lang.
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Kombiniere das Bibellesen mit etwas, das du schon regelmäßig tust.

Wenn man etwas Neues in sein Leben integrieren will, zB. regelmäßiges Hören auf Gottes Wort, ist ein guter Weg, es mit etwas zu kombinieren, das man sowieso schon regelmäßig macht.
Zum Beispiel:

  • Bibellesen beim Frühstück oder Nachmittagskaffee
  • Auf dem Hometrainer schwitzen und nebenher Bibeltext lesen.
  • Morgens auf der Autofahrt, bei stupiden Hausarbeiten, beim Joggen … hörst du Bibel auf CD oder mp3 Player…
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Bibel elektronisch

Du kannst dir kostenlos Bibeltexte auf deinen I-Pod (o.ä.) laden. So hast du Gottes Wort immer griffbereit und kannst zwischendurch zB. in deiner Mittagspause, auf dem Spaziergang, im Gottesdienst … einen Abschnitt oder Text (nach)lesen.

Oder aber, wenn du Zugang zum Internet hast, stehen dir über Bibelserver.com neun verschiedene deutsche Bibelübersetzungen zur Verfügung, mit Suchfunktion.
Besonders empfehlenswert ist auch die Basisbibel (NT). Die Texte sind so übersetzt, dass jeder Satz nur einen Haupt- und einen Nebensatz enthält. So lassen sich die biblischen Aussagen besser lesen und erfassen. Außerdem gibt es viele Links zu Texterläuterungen.

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Einmal die ganze Bibel

Einmal im Leben die ganze Bibel durchlesen, wär’ das nicht ein Projekt für dich?
„Bekennst du andern gegenüber, dass du alles glaubst, was in der Bibel steht? – Ja? Wie kannst du das aber sagen, wenn du sie noch nie mal ganz durchgelesen hast?“ R. Warren
Lies fortlaufend ein Buch der Bibel nach dem andern. Entweder

  • Lektüre selbst zusammenstellen
    Je nach Zeit und Wunsch längere oder kürzere Abschnitte lesen. Wer will, schafft die ganze Bibel in einem Jahr, wenn er 3-4 Kapitel pro Tag liest.
  • Lektüre vorgegeben (einmal im Jahr durch die Bibel)
    – Siehe unser Bibellese-Heft „Bibel komplett“. (Klick auf “ Bibelleseplan 2012″ oben auf dieser Seite. ) Kurze begleitende Erklärungen zu den jeweiligen Tagestexten findest du hier auf diesem blog.
    – Eine gute Möglichkeit ist auch die „Jahresbibel“.
    – Ebenfalls zu empfehlen das Bibellesebuch „365“. Dort findest du für jeden Tag eine Seite Platz zum Notizen machen uvm.
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