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Lukas 13, 1-21: Kurz und bündig

„… mussten sich schämen alle, die gegen ihn gewesen waren. Und alles Volk freute sich…“ Lk. 13,17

Manchmal kommt Jesus mir vor wie ein Schachweltmeister, der mit 30 Gegnern gleichzeitig spielt, von einem Brett zum nächsten geht, kurz seinen Spielzug macht und den jeweiligen Spieler in großen Überlegungen hinterlässt.

  • Hier beantwortet er zum Staunen der Leute kurz und bündig die Frage nach dem Unglück in dieser Welt und der Schuld der Betroffenen – nein sie sind nicht schuldiger, sondern die Fragesteller sind am Zug… (V. 1-5).
  • Im Gleichnis vom Feigenbaum zeigt er auf, dass Zeit zum „Fruchtbringen“ abläuft. (V. 6-9).
  • Er setzt sich gegen die Gesetzlichkeit der Juden durch, die am Sabbat keine Heilung zulassen wollten und beschämt sie. (V. 10-17).
  • Er zeigt den Horizont des Reiches Gottes auf, das – obwohl es jetzt noch klein erscheinen mag – sich letztlich überragend ausbreitet. (V. 18-21).

Jesus hinterlässt Menschen, die betroffen sind, ratlos, staunend, beschämt, erfreut. Das macht er auch heute noch so…

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3Mose 22: Transparente Verwaltung von Spenden

Dieses Kapitel 22 legt nicht nur Wert auf eine sorgfältige Auswahl der Opfergaben (3Mose 22, 17-25), sondern auch auf einen sorgfältigen Umgang mit den Opfergaben durch die Priester (3Mose 22, 1-16).

Wir können die hier angeführten Anweisungen Gottes vielleicht nicht alle bis ins Detail hinein nachvollziehen. Aber mit diesen Regelungen wird verhindert, dass eine Priesterkaste mit den ihnen anvertrauten Gaben willkürlich nach ihren eigenen Vorstellungen und Interessen umgehen kann. Bereits im alten Testament wurde genau darauf geachtet, dass Spenden  bestimmungsgemäß verwendet wurden (3Mose 22, 15).

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Psalm 80: Im Vorgarten Gottes

…steht Israel als Weinstock, der von Gott selbst eingepflanzt (Psalm 80, 9) und gehegt und gepflegt wurde (Psalm 80, 10). Nun aber ist diese Pflanze anscheinend sich selbst und damit dem Untergang preisgegeben (Psalm 80, 14).

Asaph bittet Gott 3mal intensiv um seine Aufmerksamkeit (Psalm 80, 4.8.20). Denn wie eine Pflanze das Sonnenlicht benötigt, brauchen wir Menschen die Zuwendung von Gottes „leuchtendem Angesicht“, damit wir „gesund werden“ und überleben können.

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Lukas 12, 41-59: Jesu Zumutungen

„Wem viel gegegben ist, bei dem wird man viel suchen.“ Lk. 12,48

Die Frage des Petrus – wen meinst Du? – beantwortet Jesus indirekt. Er meint alle, die in der Haushalterschaft des Reiches Gottes einmal Verantwortung tragen, und das in abgestufter Folge: Der gewalttätige (V. 45-46), der untätige (V. 47) und der unwissende Haushalter (V. 48)  bekommen unterschiedliche Strafen. Alle drei hat es in der Kirchengeschichte gegeben…

Jesus ruft zur Verantwortung – und er bereitet seine Jünger auf Streit vor, der für zukünftige Generationen in der Entscheidung seiner Person gegenüber liegen wird (V. 49-53). Jesus mutet seinen Jüngern einiges zu…

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3Mose 21: Begrenzte Männer

Die bisher geschilderten allgemeinen Bestimmungen werden in 3Mose 21 auf die Priester angewendet, die in ihrer Lebensführung besonderen Ansprüchen genügen sollten. Nicht nur in ethischer, sondern auch in gesundheitlicher Hinsicht. So konnten im AT Menschen mit körperlichen Behinderungen nur einen begrenzten Priesterdienst wahrnehmen (3Mose 21, 16-23).

Umso wichtiger ist der Hinweise darauf, dass die von Gott berufenen, leitenden und prägenden Männer im neuen Bund von Anfang an auch Persönlichkeiten mit offensichtlichen körperlichen Schwächen und Krankheiten waren: 2. Korinther 12, 5-10; Galater 4, 14; 1. Timotheus 5, 23.

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Lukas 12, 22-40: Jesu Meisterschaft: Vom Alltäglichen zum Himmlischen!

„Wo euer Schatz ist, da wird auch eurer Herz sein.“ Lk. 12,34

Vom Thema der Habsucht (reicher Kornbauer) kommt Jesus zum Thema des Zersorgens. Übermäßige Sorge zerstört die Menschen. „Raben“ und „Lilien“ sind Beispiele, die zeigen: Gott kennt unsere täglichen Bedürnisse und kümmert sich darum (V. 22-34).

Dem gegenüber steht die wichtige, oft vernachlässigte Sorge um das Reich Gottes. In diesen Horizont stellt Jesus das gespannte Warten auf den Messias – auf seine Wiederkunft – in Bildern des Wartens, die die Menschen damals gut kannten: Das Warten auf den Bräutigam, der die Braut heimholt und das konnte spät werden (V. 35-40).

Lukas ordnet diese Themen in einen eigenen theologischen Zusammenhang – anders als Matthäus (in der Bergpredigt Jesu). Wahrscheinlich hat Jesus sogar öfters an verschiedenen Orten über genau diese Themen gesprochen, die die Leute – angesichts von Sorge, Kampf ums Dasein, Überfluss der Reichen – brennend interessierten.

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3Mose 20: Gesellschaftsfähig, aber trotzdem falsch

Die Wiederholungen und weiteren Ausführungen der ethischen Bestimmungen Gottes für seine Leute in 3Mose 20 machen klar, dass Gott seine ethischen Maßstäbe aufrecht erhält, auch wenn eine Gesellschaft die Abweichung von Gottes Ordnungen duldet und vielleicht sogar akzeptiert (3Mose 20, 4).

Nicht die gesellschaftliche Toleranz, sondern Gottes Rechtsempfinden soll ausschlaggebend sein für unsere Lebensgestaltung.

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Psalm 78: Vertrauenswürdige Leitung

Der Psalm 78 bietet mit einen gewaltigen Rückblick in die Geschichte des Volkes Israel eine komprimierte Zusammenfassung der wechselhaften Beziehung Israels zu Gott.

Der Psalm schließt mit einer Charakterisierung von Gottes Führungsqualitäten (Psalm 78, 72):

  • Er leitet mit „aller Treue“ (Beziehungsaussage): Trotz des immer wieder erfolgenden Abfalls seiner Kinder änderte sich Gottes Zuneigung und Zuverlässigkeit ihnen gegenüber nicht. Er meint es gut und verfolgt gute Absichten.
  • Er leitet mit „kluger Hand“ (Fachkompetenz): Gott hat Sachverstand wie kein anderer. Er meint es nicht nur gut, sondern hat neben dem guten Willen auch die Fähigkeit und Macht, es gut zu machen.
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Lukas 12, 1-21: Mitten im Leben

„Hütet euch vor dem Sauerteig der Pharisäer, das ist die Heuchelei.“ Lk. 12,1

In diesem Abschnitt lesen wir, wie Jesus Stichworte aus seinem Umfeld aufgreift und dazu lehrmäßig Stellung nimmt – wie es klassisch auch die Rabbiner taten.

  • Die Warnung vor den Praktiken der Pharisäer nimmt er zum Anlass, über die Heuchelei zu lehren und dass alles einmal herauskommt (V. 1-3)
  • Daraus ergibt sich eine Ermutigung zu furchtlosem Bekenntnis für die Jünger (V. 4-12)
  • Ein Erbstreit führt ihn dazu, ein Gleichnis über die Habgier zu erzählen (V. 13-21).

Jesus war mit seiner Lehre mitten im Leben der Menschen – und mitten in den Anliegen Gottes für sie.

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