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Der Ertrag des gestrigen Tages

Wenn Du am Abend schlafen gehst, so nimm noch etwas aus der Heiligen Schrift mit Dir zu Bett, um es im Herzen zu erwägen und es – gleich wie ein Tier – wiederzukäuen und damit sanft einzuschlafen. Es soll aber nicht viel sein, eher ganz wenig, aber gut durchdacht und verstanden. Und wenn Du am Morgen aufstehst, sollst Du es als den Ertrag des gestrigen Tages vorfinden.

Martin Luther, 1483-1546

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„Wer bin ich und wenn ja, wie viele?“

Wenn ich glaube, dass der Mensch das Ebenbild Gott ist und von ihm eine besondere Würde verliehen bekommen hat, dann verpflichtet uns das. Wenn ich allerdings davon ausgehe, dass der Mensch von der Tierwelt her definiert werden kann und sich nur unwesentlich von der Tierwelt unterscheidet, dann hat das Folgen. Unsere Ethik im Bereich des Lebensschutzes „geht vor die Hunde“, weil wir den Unterschied zwischen Tier und Mensch immer mehr relativieren. Weiterlesen →

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Johannes 7, 1-13: Alles, nur nicht gleichgültig

„Er ist gut.. Nein, er verführt das Volk!“ Joh. 7,12

Seine Jünger glaubten an Jesus (dass er der Messias sei), eine zunehmende Menge nicht. Selbst seine leiblichen Brüder nicht (noch nicht). Auf den Festen in Jerusalem, zu denen Jesus immer ging, war er heimliches Tagesgespräch. Man suchte ihn, murmelte über ihn, befürwortete, oder lehnte ihn ab.

Jesus ist bis heute die Person, an der sich die Geister scheiden. Christen stehen mitten in diesem Spannungsfeld von Ablehnung und Zustimmung. Wo stehst Du heute in diesem Spannungsfeld?