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2. Könige 23: Pure Entschiedenheit

Die göttliche Zusage, dass zu seinen Lebzeiten das Gericht Gottes noch nicht eintreffen wird, veranlasst den König Josia nicht zur Nachlässigkeit.

2. Könige 23 beschreibt in einer langen und detaillierten Auflistung, wie umfassend und intensiv er gegen den Götzendienst in Israel vorgegangen ist. Obwohl ihm bewusst war, dass er mit diesem Engagement Gottes Gericht nicht abwenden konnte, ließ seine Entschiedenheit nichts zu wünschen übrig (2. Könige 23, 25-26).

Die Konsequenz und Entschlossenheit des Josia war nicht motiviert vom eigenen Nutzen oder von einer strategischen Überlegung, sondern ergab sich aus seiner tiefen Ergriffenheit von Gott selbst.

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Hesekiel 10: Nicht zu fassen!

In Hesekiel 10 begegnen dem Leser des Prophetenbuches Bilder und Gestalten, die bereits an anderer Stelle beschrieben wurden. Aber trotz dieses erneuten Auftauchens und trotz der im Text häufig vorkommenden Wiederholungen bleiben uns die dargestellten Wesen und die Metaphern von der Herrlichkeit Gottes fremd. Wir können uns an Gottes Wirklichkeit gewöhnen, aber nicht an sein Wesen. Gott ist uns vertraut und doch immer wieder überraschend anders.

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Epheser 2: Sensation!

„Wir sind sein Werk, geschaffen in Christus Jesus zu guten Werken..“ Eph. 2,10

Offene Augen zu haben für Gottes Heil, bedeutet nach Paulus im Epheserbrief besonders in Kapitel 2, den Unterschied zu sehen, zwischen einst und jetzt im Leben des Christen – vor seiner Bekehrung und nach seiner Bekehrung zu Christus.

  • Einst: V. 1.2.3.5.11.12.13.17
  • Jetzt: 6.13.19
  • Dieses Heil zeigt sich besondern in der damaligen Problematik zwischen Juden und Heiden, die sich in ihrem radikal unterschiedlichen Gottesglauben unversöhnlich gegenüber standen: In Christus sind aus diesen zwei Gruppen ein neuer Mensch geworden. Für Zuschauer der damaligen Zeit ein unglaublicher Vorgang!
  • Die Spannungen, die damals deshalb auch in der christlichen Gemeinde vorkamen, beantwortet Paulus mit seiner Theologie: Christus hat Frieden (V. 14.15.17) gemacht mit Gott und deshalb auch zwischen Menschen. Er hat aus den Heiden (Gästen, Fremdlingen) nun Mitbürger und Hausgenossen Gottes gemacht! Sensation! Diese geistliche Wahrheit will gelebt sein – was damals, wie heute, manchmal sehr schwer war und ist – aber im Glauben doch möglich! Sensation!
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2. Könige 22: Die Gnade eines frühen Todes

Wir kennen die Redewendung von der „Gnade einer späten Geburt“. In diesem Kapitel ist die Rede von der „Gnade eines frühen Todes“.

Der König Josia macht die Entdeckung von Gottes Gesetz (2. Könige 22, 10).

Als ihm diese Texte vorgelesen werden, erlebt er sowohl Erschrecken als auch Erweckung (2. Könige 22, 11-13).

Josia erkundigt sich nach Gottes Absichten und gewinnt Einblick in Gottes Pläne im Hinblick auf das bevorstehende Gericht Gottes über Juda. Aber ihm wird auch mitgeteilt, dass Gott ihm diese schrecklichen Erfahrungen ersparen will, indem er ihm einen frühen Tod ankündigt (2. Könige 22, 20).

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Hesekiel 9: Die Selbstkritik hat viel für sich

Der Humorist Wilhelm Busch hat es so ausgedrückt: „Die Selbstkritik hat viel für sich.“. Und er begründet das damit, dass durch eine zur Schau getragene Bescheidenheit das Lob anderer Menschen erst recht herausgefordert wird.

In einer Schreckensvision bringt der Prophet Hesekiel zum Ausdruck, dass vom bevorstehenden Leid des Gerichts nur die verschont bleiben, die vorher schon Leid getragen haben über die Gottlosigkeit (Hesekiel 9, 4 und Hesekiel 9, 6).

Auch an anderer Stelle spricht die Bibel davon, dass ein selbstkritischer und die Versöhnung mit Gott suchender Umgang mit uns selbst uns davor bewahrt, dem Gericht Gottes ausgeliefert zu sein (1. Korinther 11, 31).

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Epheser 1: Der Augenöffner

„Er erleuchte die Augen eures Herzens, dass ihr erkennen mögt, zu welcher Hoffnung ihr von ihm berufen seid…“ Eph. 1,18

Der Epheserbrief gehört mit dem Kolosser-, Philipper- und Philemonbrief zu den Gefangenschaftsbriefen des Paulus – ca. 62 n.Chr. aus Rom geschrieben. Ein Rundschreiben an die Gemeinden in Kleinasien, überbracht von Tychikus. Wegen des überörtlichen Zwecks, fehlen auch persönliche Grüße – es ist ein Grundsatzbrief zur Festigung im Glauben, ein Lehrbrief an die Gemeinden in der Gegend, in der Paulus 3 Jahre lang gewohnt und gearbeitet hat.

Der riesige Gedankenbogen (V. 3-14) kann fast nur überblickt werden, wenn man in seiner eigenen Bibel die Verben unterstreicht, die 4maligen Ansätze „in ihm“ (Christus) (V. 4.7.11.13) und das 3malige Ziel „zum Lob seiner Herrlichkeit“ (V. 6.12.14). Paulus ist begeistert vom geistlichen Segen für die Gemeinde!

Seine Sorge ist, dass die Geschwister diesen Segen und Reichtum richtig erkennen (V. 18). Darin liegt der Hauptmangel der Christen, dass sie einen riesigen Schatz Gottes im Himmel und aus dem Himmel haben, den aber nicht sehen – vor lauter Problemen und Sorgen und aktuellen Nöten.

Der Epheserbrief ist ein Augenöffner – für Christen, die sich nicht vor langen Satzkonstruktionen fürchten… 🙂

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Ich habe von Jugend auf gern die Bibel gelesen; am liebsten aber lese ich im Sankt Johannes. In ihm ist so etwas ganz Wunderbares… so etwas Schwermütiges und Ahnungsvolles, dass man nicht satt werden kann. So ist mir immer beim Lesen im Johannes, als ob ich ihn beim letzten Abendmahl an der Brust meines Meisters sehe.

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Ich habe das Neue Testament nach meinem besten Vermögen und Gewissen übersetzt. Ich habe auch niemanden gezwungen, dass er’s lese, sondern es jedem freigelassen. Ich habe allein denen damit dienen wollen, die es nicht besser machen können. Es ist niemandem verboten, es besser zu machen. Wer es nicht lesen will, der lasse es liegen.