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Hebräer 9: Ein für allemal!

„Wieviel mehr wird das Blut Christi, der sich selbst als ein fehlerloses Opfer durch den ewigen Geist Gott dargebracht hat, unser Gewissen reinigen von den toten Werken, zu dienen dem lebendigen Gott!“ Hebr. 9,14

In Kapitel 9 zeigt der Schreiber, wie gut er sich im AT auskennt – er kann den Tempel und den Opferdienst der Priester präzise beschreiben. Damit kommt er den hebräischen Lesern sehr nahe. Das alles unternimmt er aber vor allem, weil er den Unterschied zu dem Opfer Christi herausstellen will, das die Opfer des AT überbietet (V. 14: „viel mehr…“). Diese Opfer mussten täglich und jährlich wiederholt werden, weil sie nur ein Abbild auf das vollkommene Opfer Jesu waren. Sein Lebensopfer gilt „ein für allemal“. Das erwähnt der Schreiber in diesen Kapiteln wörtlich und sinngemäß 5 Mal! (K. 9,12; V. 28; K. 10,10; V.12; V.14). Die Reformatoren haben diesen Unterschied stark betont – Zwingli sprach von der Erinnerung an Jesu Opfer im Abendmahl – im Gegensatz zur Katholischen Kirche, die in der Messe ein wiederholtes Opfer Christi lehrt.

Das Opfer Jesu – Grundlage der Versöhnung der Christen mit Gott! Steht uns das vor Augen?

Autor: Volker Heckl

Theologischer Referent und Pastor der EG, Jahrgang 1951, verheiratet mit Bertine, Vater von vier erwachsenen Kindern, liebt Geschichte und Heilsgeschichte, Geschichten und Kindergeschichten

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